Sekundäre Pflanzenstoffe in Heilpflanzen
Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?
Sekundäre Pflanzenstoffe sind natürliche biochemische Verbindungen, die Pflanzen nicht zum unmittelbaren Überleben benötigen – im Gegensatz zu den primären Pflanzenstoffen wie Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Stattdessen dienen sie der Pflanze als Schutz- und Kommunikationsmittel: Sie wehren Schädlinge ab, schützen vor UV-Strahlung, locken Bestäuber an oder wirken als natürliche Abwehr gegen Mikroorganismen.
Für die Pflanzenheilkunde sind sekundäre Pflanzenstoffe besonders bedeutsam, denn viele ihrer Effekte entfalten auch beim Menschen gesundheitlich relevante Wirkungen. Sie wirken zum Beispiel entzündungshemmend, antioxidativ, antimikrobiell, krampflösend oder beruhigend. Genau diese vielfältigen Heilwirkungen machen sie zu den zentralen Wirksubstanzen in Arznei- und Heilpflanzen.
Abgrenzung zu primären Pflanzenstoffen
Primäre Pflanzenstoffe dienen hingegen vor allem dem Energiestoffwechsel und dem Aufbau von Pflanzenstrukturen. Sie haben zwar ebenfalls ernährungsphysiologische Bedeutung für den Menschen, sind aber für typische Heilwirkungen deutlich weniger relevant. Die therapeutische Kraft der Kräuter basiert daher überwiegend auf den sekundären Pflanzenstoffen.
Gleichzeitig ist es wichtig zu verstehen, dass die biochemische Realität wesentlich komplexer ist, als jede Übersicht darstellen kann. Pflanzen enthalten Tausende verschiedener Verbindungen, die miteinander interagieren, sich ergänzen oder in ihrer Wirkung verändern können. Die folgende Zusammenstellung konzentriert sich deshalb auf die in der europäischen Heilpflanzenkunde wichtigsten und am besten untersuchten Stoffgruppen. Sie bietet einen praktikablen Überblick, ersetzt jedoch nicht die Tiefe und Vielfalt, die die Pflanzenwelt in Wirklichkeit bereithält. Je nach verwendeter Systematik lassen sich einzelne Stoffe darüber hinaus unterschiedlichen Stoffgruppen zuordnen. Daher kommen z. B. Capsaicin und Bergapthen mehrfach in der Auflistung vor.
Unsere Übersicht ist der Versuch einer möglichst umfassenden Darstellung zum allgemeinen Verständnis. Für jede Stoffgruppe werden die wichtigsten Vertreter, ihre wesentlichen Wirkweisen sowie typische Pflanzen genannt, die diesen Stoff enthalten.
Polyphenole
Polyphenole sind zentrale antioxidative Wirkstoffe der Pflanzen und spielen eine Schlüsselrolle bei Entzündungshemmung, Gefäßschutz und Zellschutz.
Flavonoide
Flavonoide sind farb- und aromabildende Polyphenole mit ausgeprägten antioxidativen, entzündungshemmenden und gefäßschützenden Eigenschaften.
- Quercetin – antioxidativ, entzündungshemmend; Zwiebel, Apfel, Holunder
- Rutin – gefäßstärkend, antioxidativ; Buchweizen, Holunderblüten
- Apigenin – beruhigend, entzündungshemmend; Kamille
- Luteolin – antiallergisch, entzündungshemmend; Sellerie, Oregano
- Catechine (Epicatechin, EGCG) – stark antioxidativ; Grüner Tee
- Anthocyane (Cyanidin, Delphinidin, Malvidin, Petunidin, Pelargonidin) – gefäßschützend; Holunder, Aronia, Heidelbeere
- Isoflavone (Genistein, Daidzein, Formononetin, Biochanin A) – hormonmodulierend; Rotklee, Soja
- Kaempferol – antioxidativ; Grüner Tee, Kapern
- Myricetin – antioxidativ; Beeren, Tee
- Fisetin – neuroprotektiv; Erdbeeren

Phenolsäuren
Phenolsäuren wirken stark antioxidativ, schützen Zellen vor oxidativem Stress und modulieren Stoffwechsel- und Entzündungsprozesse.
- Chlorogensäure – antioxidativ, blutzuckersenkend; Kaffee, Löwenzahn
- Rosmarinsäure – antiviral, antiallergisch; Rosmarin, Melisse, Salbei
- Kaffeinsäure – antioxidativ; Thymian, Basilikum
- Ferulasäure – antioxidativ; Getreide, Tomaten
- Vanillinsäure – antioxidativ; Vanille
- Syringasäure – antioxidativ; Holunder
- p-Cumarsäure – antioxidativ; Gemüse, Kräuter
Tannine
Tannine sind adstringierende Gerbstoffe, die Eiweiße fällen, Schleimhäute schützen und antimikrobiell wirken – wichtig bei Durchfall und Entzündungen.
- Proanthocyanidine – adstringierend; Brombeerblätter, Eichenrinde
- Gallotannine – durchfallhemmend; Hamamelis
- Ellagitannine – antioxidativ; Himbeerblätter, Frauenmantel
- Catechingerbstoffe – adstringierend; Grüner Tee
- Tanninsäuren – adstringierend; Baumrinden
- Punicalagin – stark antioxidativ; Granatapfel
Phenolglykoside
Phenolglykoside verbinden Zucker mit phenolischen Wirkstoffen und entfalten schmerzlindernde, antimikrobielle oder entzündungshemmende Effekte.
- Salicin – schmerzlindernd; Weidenrinde
- Arbutin – antibakteriell in Harnwegen; Bärentraube
- Hydrochinon-Glykoside – antimikrobiell; Heidelbeere
- Verbascosid – entzündungshemmend; Königskerze, Wegerich

Lignane
Lignane wirken hormonmodulierend, antioxidativ und unterstützen Herz-Kreislauf- und Stoffwechselprozesse.
- Secoisolariciresinol – hormonmodulierend; Leinsamen
- Schisandrine – adaptogen; Schisandra
- Matairesinol – hormonmodulierend; Leinsamen
- Pinoresinol – antioxidativ; Olivenöl
- Lariciresinol – hormonmodulierend; Leinsamen
Terpene & Bestandteile ätherischer Öle
Terpene prägen Duft, Geschmack und pharmakologische Wirkung vieler Heilpflanzen; sie wirken antimikrobiell, schleimlösend, entzündungshemmend und beruhigend.
Monoterpene
Monoterpene sind flüchtige Bestandteile ätherischer Öle, oft mit antibakteriellen, schleimlösenden oder beruhigenden Eigenschaften.
- Menthol – kühlend; Pfefferminze
- Thymol – antibakteriell; Thymian
- Carvone – verdauungsfördernd; Kümmel, Dill
- Limonen – stimmungsaufhellend; Zitrusschalen
- Linalool – beruhigend; Lavendel
- Borneol – durchblutungsfördernd; Rosmarin
- Geraniol – antiviral; Rosen, Geranie
- Alpha-Pinen – schleimlösend; Kiefer
- Beta-Pinen – antimikrobiell; Nadelbäume
Sesquiterpene
Sesquiterpene wirken reizlindernd, antimikrobiell und entzündungshemmend und prägen den Charakter vieler Heilöle.
- Chamazulen – entzündungshemmend; Kamille
- Bisabolol – reizlindernd; Kamille
- Beta-Caryophyllen – entzündungshemmend; schwarzer Pfeffer, Nelken
- Farnesol – antimikrobiell; Lindenblüten
- Humulen – entzündungshemmend; Hopfen

Diterpene
Diterpene besitzen zellschützende, hormonähnliche oder geschmacksprägende Eigenschaften und spielen auch in Pflanzenhormonen eine Rolle.
- Carnosol – antioxidativ; Rosmarin
- Carnosinsäure – zellschützend; Rosmarin, Salbei
- Gibberelline – wachstumsregulierend; Pflanzenhormone
- Steviol – süßend; Stevia
Phenylpropanoide
Phenylpropanoide sind aromatische Verbindungen mit antimikrobiellen, krampflösenden oder schmerzlindernden Wirkungen – häufig in Gewürzpflanzen.
- Eugenol – schmerzlindernd; Nelken
- Anethol – krampflösend; Anis, Fenchel
- Estragol – verdauungsfördernd; Estragon
- Chavicol – aromatisch; Basilikum
- Safrol – aromatisch; Sassafras
Alkaloide
Alkaloide sind stickstoffhaltige Naturstoffe mit oft starker physiologischer Wirkung – von schmerzlindernd bis neuroaktiv oder toxisch. Alkaloide gehören zu den stärksten pflanzlichen Wirkstoffen: neuroaktiv, schmerzlindernd, krampflösend, stimulierend oder stark toxisch – je nach Struktur.
- Koffein – anregend; Kaffee, Tee, Mate
- Berberin – antimikrobiell; Berberitze
- Atropin – krampflösend; Tollkirsche
- Hyoscyamin – spasmolytisch; Bilsenkraut
- Scopolamin – sedierend; Engelstrompete
- Morphin – schmerzlindernd; Schlafmohn
- Codein – hustenstillend; Mohn
- Nicotin – stimulierend; Tabak
- Capsaicin (Alkaloid-ähnlich) – schmerzlindernd; Chili
Bitterstoffe
Bitterstoffe regen Verdauung, Appetit und Stoffwechsel an und wirken oft entzündungshemmend oder sekretfördernd – wichtig für Magen, Galle und Atemwege.
Iridoidglykoside
Iridoidglykoside sind charakteristisch bitter und entfalten entzündungshemmende, leberschützende oder immunmodulierende Wirkungen.
- Aucubin – entzündungshemmend; Wegerich
- Catalpol – antiviral; Ehrenpreis
- Loganin – entzündungshemmend; Enzian
- Harpagid – entzündungshemmend; Teufelskralle
Sesquiterpenlactone
Sesquiterpenlactone wirken stark entzündungshemmend, immunmodulierend und gehören zu den typischen Bitterstoffen vieler Korbblütler.
- Absinthin – appetitanregend; Wermut
- Matricin – entzündungshemmend; Kamille
- Helenalin – entzündungshemmend; Arnika
- Costunolid – antitumoral; Heilpflanzen der Korbblütler

Diterpenbitterstoffe
Diterpenbitterstoffe regen Verdauung und Sekretion an und besitzen oft schleimlösende Wirkungen.
- Marrubiin – schleimlösend; Andorn
- Gentiopikrin – bitterstoff; Enzian
- Amarogentin – extrem bitter; Bitterwurz
Schleimstoffe
Schleimstoffe sind quellfähige Polysaccharide, die Schutzschichten auf Schleimhäuten bilden und Reizungen effektiv lindern. Schleimstoffe schützen, beruhigen und befeuchten Schleimhäute und lindern so Reizungen im Magen-Darm- und Atemwegstrakt.
- Pektine – regulierend; Apfel
- Arabinogalactane – immunmodulierend; Eibisch
- Schleimstoffe (Mucilaginosa) – hustenstillend; Huflattich
- Galactomannane – vorkommend in Bockshornklee
- Glucomannane – quellend; Konjakwurzel
Saponine
Saponine bilden Schaum in Wasser, wirken schleimlösend, gefäßschützend, entzündungshemmend und beeinflussen Hormon- und Immunreaktionen.
- Aescin – abschwellend; Rosskastanie
- Ginsenoside – stärkend; Ginseng
- Diosgenin – hormonmodulierend; Yams
- Glycyrrhizin – entzündungshemmend; Süßholzwurzel
- Beta-Hederin – schleimlösend; Efeu
- Sarsaponin – stoffwechselanregend; Sarsaparille

Carotinoide
Carotinoide sind fettlösliche Pigmente mit antioxidativer Wirkung und zentraler Bedeutung für Augen-, Haut- und Immunschutz. Carotinoide schützen Zellen vor oxidativem Stress und spielen eine entscheidende Rolle für Augen- und Hautgesundheit.
- Beta-Carotin – antioxidativ; Karotte
- Lutein – netzhautschützend; Spinat
- Zeaxanthin – antioxidativ; Mais
- Lycopin – gefäßschützend; Tomate
- Violaxanthin – antioxidativ; Blattgemüse
- Neoxanthin – antioxidativ; Gemüse
Anthrachinone
Anthrachinone regen die Darmtätigkeit an und werden therapeutisch als stark wirksame pflanzliche Laxanzien genutzt. Darüber hinaus beeinflussen sie Wasser- und Elektrolythaushalt im Darm.
- Emodin – abführend; Faulbaum
- Aloin – laxierend; Aloe
- Rhein – abführend; Rhabarber
- Chrysophanol – entzündungshemmend; Rhabarber
Phytosterole
Phytosterole ähneln Cholesterin strukturell und beeinflussen Hormonsystem, Entzündungsregulation und Fettstoffwechsel. Sie modulieren den Cholesterinstoffwechsel und sind wichtige Stoffe für Prostata- und Herzgesundheit.
- Beta-Sitosterol – prostatastabilisierend; Brennnessel
- Campesterol – cholesterinsenkend; Kürbis
- Stigmasterol – hormonmodulierend; Soja
Glucosinolate
Glucosinolate sind Senfölvorstufen mit antimikrobiellen, durchblutungsfördernden und entgiftungsunterstützenden Wirkungen.
- Sinigrin – antibakteriell; Meerrettich
- Glucobrassicin – bildet I3C; Kohl
- Glucoraphanin – bildet Sulforaphan; Brokkoli
- Sinaprin – scharf; Senf
- Progoitrin – stoffwechselmodulierend; Kohlgewächse
Schwefelverbindungen
Schwefelverbindungen besitzen ausgeprägte antimikrobielle, kardioprotektive und antioxidative Eigenschaften. Darüber hinaus sind sie stark redoxmodulierend.
- Allicin – antimikrobiell; Knoblauch
- Sulforaphan – entgiftend; Brokkoli
- Diallyltrisulfid – kardioprotektiv; Knoblauch
- Methiin – aromatisch; Knoblauch

Cumarine
Cumarine wirken gefäßaktiv, krampflösend und entzündungshemmend; einige Untergruppen reagieren lichtsensitiv.
- Cumarin – krampflösend; Waldmeister
- Scopoletin – entzündungshemmend; Steinklee
- Umbelliferon – antioxidativ; Engelwurz
- Bergapten (Furocumarin) – photosensibilisierend; Pastinake
Harze & Balsame
Harze und Balsame besitzen schützende, antimikrobielle und wundheilende Eigenschaften und schützen Pflanzen vor äußeren Einflüssen.
- Abietinsäuren – antimikrobiell; Fichte, Kiefer
- Benzoesäure-Derivate – reizlindernd; Propolis
- Kolophonium-Harze – entzündungshemmend; Nadelbäume
- Drachenblut-Harze (Proanthocyanidine) – wundheilend; Croton
Capsaicinoide & Piperinoide
Diese Stoffe aktivieren Schmerz- und Wärmerezeptoren, fördern Durchblutung und verstärken die Aufnahme anderer Wirkstoffe.
- Capsaicin – durchblutungsfördernd; Chili
- Dihydrocapsaicin – schmerzhemmend; Chili
- Piperin – resorptionsfördernd; Schwarzer Pfeffer
Cyanogene Glykoside
Diese Verbindungen können Blausäure freisetzen – therapeutisch kaum genutzt, aber toxikologisch äußerst relevant.
- Amygdalin – toxisch; Bittermandeln
- Sambunigrin – cyanogen; Holunderkerne
- Prunasin – cyanogen; Kirschen, Pflaumenkerne
Triterpene
Triterpene entfalten entzündungshemmende, immunmodulierende und zellschützende Wirkungen, teils über Hemmung der 5-LOX.
- Boswelliasäuren – entzündungshemmend (5-LOX-Hemmung); Weihrauch
- Ursolsäure – antioxidativ, antientzündlich; Rosmarin, Apfel
- Oleanolsäure – leberschützend; Salbei, Holunderblätter
- Betulinsäure – antitumoral; Birkenrinde

Furanocumarine
Furanocumarine sind phototoxische und teilweise mutagene Stoffe – therapeutisch relevant, aber vor allem sicherheitskritisch.
- Psoralen – photosensibilisierend; Doldenblütler
- Xanthotoxin – phototoxisch; Bärenklau
- Bergapten – phototoxisch; Engelwurz, Pastinake
- Isopimpinellin – photosensibilisierend; Engelwurz
Organoschwefelverbindungen (Sulfide/Thiosulfinate)
Diese schwefelhaltigen Wirkstoffe sind hochreaktiv und wirken antimikrobiell, gefäßschützend und redoxmodulierend. (Sulfide/Thiosulfinate).
- Allicin – antimikrobiell; Knoblauch
- Ajoen – gefäßschützend; Knoblauch
- Diallyl-Disulfid – enzymmodulierend; Knoblauch
- Diallyl-Trisulfid – kardioprotektiv; Knoblauch
- Propanthial-S-Oxid – reizend (Augentränen); Zwiebel
Polyacetylene
Polyacetylene gehören zu den reaktiven aliphatischen Naturstoffen mit antimikrobiellen, entzündungshemmenden und zellmodulierenden Eigenschaften.
- Falcarinol – entzündungshemmend; Karotte
- Falcarindiol – antimikrobiell; Sellerie
- Panaxydol – zellmodulierend; Ginseng
- Jacarandin – antimikrobiell; Korbblütler
Quellen und Referenzen
Auswahl wissenschaftlich fundierter Fachliteratur:
- ESCOP Monographs (European Scientific Cooperative on Phytotherapy) – evidenzbasierte Monografien zu Heilpflanzen; https://escop.com
- HMPC/EMA Herbal Monographs (European Medicines Agency) – wissenschaftliche Bewertung traditioneller pflanzlicher Arzneimittel; https://www.ema.europa.eu/en/committees/committee-herbal-medicinal-products-hmpc
- WHO Monographs on Selected Medicinal Plants – phytochemische Profile, Wirknachweise, Sicherheitsdaten; https://www.who.int/publications/i/item/9241545178
- Herbal Medicine – Biomolecular and Clinical Aspects (2nd ed.) – umfassendes Standardwerk zur Phytochemie und Evidenz; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK92773/
- Phytochemical and Ethnobotanical Databases (Dr. Duke’s, USDA) – Analysen zu Pflanzeninhaltsstoffen und Wirkprofilen; https://phytochem.nal.usda.gov
- PubChem (NIH) – detaillierte Stoffprofile, pharmakologische Daten; https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov
- PubMed (NIH) – wissenschaftliche Literaturrecherche zu Phytochemie und Heilwirkung; https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
- Rational Phytotherapy (Schilcher, Frohne, Hager) – Pharmakologie und Evidenzlage zu pflanzlichen Wirkstoffen (Buch, Springer Verlag)
- Lehrbuch der Phytotherapie (Wichtl) – Standardwerk zur Identifikation und Wirkung von Inhaltsstoffen (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft)
- Journal of Ethnopharmacology – peer-reviewed Fachjournal zur Wirksamkeit traditioneller Heilpflanzen; https://www.sciencedirect.com/journal/journal-of-ethnopharmacology
Danke für diese umfassende und enorm hilfreiche Zusammenstellung – Kamille und Holunder ist leicht zu erkennen als absolutes einheimisches Superfood! 🙏🏻🙋🏻♀️🫶
Liebes Team von Kostbare Natur, vielen Dank für diesen Beitrag. Sehr übersichtlich und informativ.
Liebe Grüße
Monika
Liebe Kostbare Natur, dieser Beitrag bietet wirklich einen tollen und so ausführlichen Einblick in die Welt der Pflanzenstoffe! 🌱 Ich finde es total faszinierend, wie viele verschiedene Wirkstoffe in unseren heimischen Pflanzen stecken. Jetzt wo die Erkältungszeit wieder losgeht, frag ich mich, ob es eigentlich Pflanzen gibt, die besonders viele dieser immunstärkenden Stoffe gleichzeitig enthalten und wie man die am besten nutzt? Ich schwöre ja auf Salbeitee bei Halsweh! 😊
Liebe Grüße,
Friedemund