Heiltees selber machen: Natürliche Hilfe für viele Beschwerden

Entdecke, welcher Heiltee bei Erkältung, Stress, Verdauungsproblemen & Co. hilft. Mit Tipps zur Zubereitung und bewährten Kräutern.

Tee ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit – und gleichzeitig eines der einfachsten. Streng genommen bezeichnet „Tee“ nur Aufgüsse aus der Pflanze Camellia sinensis. Doch im Alltag sprechen wir auch bei Kräuter- und Fruchtaufgüssen von Tee. Gerade diese enthalten eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe, ätherischer Öle, Gerb- und Bitterstoffe, die gezielt auf unterschiedliche Beschwerden wirken können.

Viele Heilpflanzen wachsen direkt vor unserer Haustür. Sie zu sammeln, bewusst zuzubereiten und als Tee zu genießen, verbindet uns nicht nur mit der Natur, sondern fördert auch Entspannung und Achtsamkeit.

Die richtige Mischung macht den Unterschied

Oft entfalten Heilpflanzen ihre Wirkung besonders gut im Zusammenspiel. Statt nur ein Kraut zu verwenden, kann es sinnvoll sein, mehrere Pflanzen zu kombinieren – etwa, um gleichzeitig entzündungshemmende, krampflösende und beruhigende Effekte zu nutzen. Solche Mischungen lassen sich individuell anpassen und bieten eine sanfte Alternative oder Ergänzung zu konventionellen Mitteln.

Bewährte Heiltees für häufige Beschwerden

Viele Heiltees wirken so zuverlässig, weil ihre Pflanzeninhaltsstoffe gezielt auf bestimmte Beschwerden abgestimmt sind. Wenn du die einzelnen Kräuter besser kennst, kannst du Teemischungen noch bewusster zusammenstellen und ihre Wirkung optimal nutzen.

Erkältung und Schnupfen

Bei ersten Anzeichen einer Erkältung haben sich schweißtreibende und entzündungshemmende Tees bewährt. Wie du dir deine Teemischung gegen Erkältungen zusammenstellst, kannst du hier nachlesen. Alternativ sind Erkältungstees auch online erhältlich.

  • Lindenblütentee gehört bei vielen in die klassische Hausapotheke. Die Blüten enthalten Schleimstoffe und Flavonoide, die die Schleimhäute beruhigen und den Körper sanft zum Schwitzen anregen. Dieser Effekt unterstützt die natürliche Immunreaktion und hilft, Krankheitserreger schneller auszuscheiden.1
  • Holunderblüten wirken ähnlich, sind jedoch etwas intensiver. Ihre ätherischen Öle und sekundären Pflanzenstoffe fördern die Schweißbildung und haben gleichzeitig eine leicht entzündungshemmende Wirkung. Besonders bei den ersten Anzeichen einer Erkältung entfalten sie ihr Potenzial.2
  • Gundermann wird traditionell angewendet. Die enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle wirken schleimlösend und fördern das Abhusten. Gleichzeitig soll er die Regeneration der Schleimhäute unterstützen und kann bei hartnäckigem Husten hilfreich sein.
  • Hagebutten enthalten Vitamin C und weitere antioxidativ wirksame Pflanzenstoffe..3 Diese stärken das Immunsystem und unterstützen den Körper dabei, oxidativen Stress zu reduzieren. Ihr leicht säuerlicher Geschmack bringt Frische in jede Mischung.
Hagebuttentee schmeckt und ist gesund. Aber warum kaufen, wenn er sich doch leicht selbermachen lässt? Sogar die Kerne kannst du nutzen!

Kopfschmerzen und Migräne

Kopfschmerzen und Migräne können sehr belastend sein und uns im Alltag einschränken. Da liegt der Griff zu Medikamenten nahe. Wenn du magst, versuche die Beschwerden mit folgenden Teesorten auf natürliche Weise zu lindern:

  • Mädesüß ist eine der interessantesten heimischen Heilpflanzen, da es natürliche Vorstufen der Salicylsäure enthält – ein Stoff, der auch in modernen Schmerzmitteln genutzt wird. In Teeform wirkt Mädesüß sanft schmerzlindernd und entzündungshemmend4
  • Waldmeister enthält Cumarine. Eine klinisch gesicherte Wirksamkeit ist nicht belegt – volksheilkundliche Quellen nennen jedoch Effekte wie krampflösend, harntreibend, unterstützend bei leichten Leber‑ und Gallenbeschwerden sowie beruhigend bei nervöser Unruhe und Kopfschmerzen.
  • Baldrian ist vor allem für seine beruhigende Wirkung bekannt. Die enthaltenen Valerensäuren beeinflussen das Nervensystem und fördern Entspannung.5 Dadurch kann Baldrian indirekt auch Spannungskopfschmerzen lindern, die häufig durch Stress entstehen.
  • Ingwer bringt eine ganz andere Qualität mit: Seine Scharfstoffe, insbesondere Gingerole, fördern die Durchblutung und wirken entzündungshemmend. Dadurch kann Ingwer sowohl bei Kopfschmerzen als auch bei migränebedingter Übelkeit unterstützend wirken.6

Hinweis: Waldmeister und Mädesüß können in hoher Dosierung zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen. Daher wird empfohlen nicht mehr als drei Gramm des Krautes auf einen Liter Wasser zu verwenden.

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Frauenkräuter in verschiedenen Lebensphasen

Der weibliche Körper kann bei Menstruationsbeschwerden oder Wechseljahren oft sanfte Unterstützung benötigen. Heiltees sind als begleitende Maßnahme genau das richtige.

  • Rotklee ist reich an Isoflavonen, pflanzlichen Stoffen mit östrogenähnlicher Wirkung. Diese können helfen, hormonelle Schwankungen – etwa in den Wechseljahren – sanft auszugleichen.7
  • Frauenmantel wird besonders bei Menstruationsbeschwerden traditionell eingesetzt.8
  • Schafgarbe zeigt auch hier ihre Vielseitigkeit: Sie wirkt krampflösend, durchblutungsfördernd und entzündungshemmend und kann so verschiedene Beschwerden im weiblichen Zyklus lindern.9
Diese Kräuter können bei PMS natürlich begleiten. Wenn du sie rechtzeitig sammelst, hast du immer eine wirkungsvolle Teemischung parat.

Schlafprobleme, Stress und Anspannung

Schlafstörungen, innere Unruhe und Anspannung gehören für viele Menschen zum Alltag. Die gute Nachricht: Die Natur hält eine Reihe bewährter Heilpflanzen bereit, die sanft beruhigen und das Einschlafen erleichtern können – ohne die Nebenwirkungen vieler synthetischer Mittel.

  • Baldrian zählt zu den bekanntesten Pflanzen bei nervöser Unruhe. Seine Inhaltsstoffe wirken entspannend auf das zentrale Nervensystem, lösen Krämpfe und können helfen, schneller in den Schlaf zu finden. Besonders bei stressbedingten Einschlafproblemen entfaltet Baldrian seine Stärke.5
  • Hopfen ergänzt diese Wirkung ideal. Die enthaltenen Bitterstoffe, allen voran das Lupulin, wirken leicht sedierend und fördern die Schlafbereitschaft. In Kombination mit Baldrian entsteht ein harmonischer Tee für die Abendstunden.11
  • Lavendel wird seit Jahrhunderten für seine beruhigenden Eigenschaften geschätzt. Seine ätherischen Öle wirken ausgleichend auf Körper und Geist, reduzieren Stress und fördern einen ruhigen, tiefen Schlaf.12
  • Weißdorntee schließlich stärkt das Herz-Kreislauf-System und kann bei innerer Unruhe, die sich etwa durch Herzklopfen äußert, stabilisierend wirken.13 So trägt er indirekt zu mehr Entspannung und besserem Schlaf bei.

Tipp: Hier ist ein Rezept für hausgemachten Sandmännchen-Tee gegen Ein- und Durchschlafprobleme. Alternativ sind natürliche Ein- und Durchschlaftees auch online erhältlich.

Diese Kräuter zum Schlafen helfen dir beim Einschlafen und Durschlafen für mehr Energie und bessere Stimmung.

Sanfte Hilfe für Magen und Wohlbefinden

Übelkeit, Bauchschmerzen oder ein flaues Gefühl im Magen können viele Ursachen haben – von Stress bis hin zu ungewohnter Nahrung. Heilpflanzen bieten hier eine besonders schonende Unterstützung.

  • Kamille ist ein echter Klassiker bei Magenbeschwerden. Ihre entzündungshemmenden und krampflösenden Inhaltsstoffe beruhigen die Schleimhäute und helfen, Schmerzen zu lindern.14
  • Ingwer wirkt auf mehreren Ebenen: Seine Scharfstoffe regen die Verdauung an, fördern die Magenbewegung und können Übelkeit sowie Brechreiz effektiv entgegenwirken – auch bei Reisekrankheit.6
  • Ringelblume bringt zusätzlich eine schützende Komponente mit. Ihre Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und können bei gereizten Schleimhäuten sowie Sodbrennen lindernd wirken.16
  • Lavendel: Ein Teeaufguss hilft den Magen-Darm-Trakt zu entspannen und Übelkeit zu lindern.12
Kamillentee ist ein Klassiker in der Küche. Zurecht: er hat viele heilende Eigenschaften. Tipps beim Sammeln und Zubereiten findest du hier.

Bitterstoffe und Kräuter für eine gesunde Mitte

Blähungen, Völlegefühl oder Appetitlosigkeit sind oft Zeichen dafür, dass die Verdauung aus dem Gleichgewicht geraten ist. Hier können bitterstoffreiche und krampflösende Pflanzen gezielt unterstützen.

  • Wermut ist reich an Bitterstoffen und regt die Produktion von Magensaft und Galle an. Dadurch wird die Verdauung aktiviert.
  • Schafgarbe wirkt vielseitig: Sie entspannt die Verdauungsorgane, lindert Krämpfe und unterstützt gleichzeitig die Bildung von Verdauungssäften.9 Dadurch kann sie sowohl bei akuten Beschwerden als auch vorbeugend eingesetzt werden.
  • Hopfen fördert die Magensaftproduktion und kann bei Appetitlosigkeit helfen. Seine leicht beruhigende Wirkung wirkt sich zusätzlich positiv auf stressbedingte Verdauungsprobleme aus.19
  • Ringelblumen unterstützt durch ihre Bitterstoffe und entzündungshemmenden Eigenschaften die Regeneration des Verdauungssystems und kann bei Reizungen im Magen-Darm-Trakt helfen.20
RIngelblumenblütenblätter

Frühjahrsmüdigkeit

Wenn die Tage wieder länger werden, fühlen sich viele Menschen zunächst überraschend müde, antriebslos und erschöpft. Diese sogenannte Frühjahrsmüdigkeit ist keine Einbildung, sondern eine natürliche Reaktion des Körpers auf die Umstellung von Winter auf Frühling. Stoffwechsel, Hormonhaushalt und Kreislauf müssen sich erst an die veränderten Licht- und Temperaturverhältnisse anpassen. Genau hier können vitalstoffreiche Wildkräuter eine wertvolle Unterstützung sein.

  • Giersch gehört zu den ersten frischen Grünpflanzen im Jahr und steckt voller Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen sowie Vitamin C. Diese Kombination wirkt stärkend auf den gesamten Organismus und kann helfen, leere Energiespeicher nach dem Winter wieder aufzufüllen. Als Tee oder frisch verarbeitet bringt er spürbar neue Kraft.
  • Gänseblümchentee regt den Stoffwechsel an, unterstützt die Leberfunktion und kann so den Körper bei der natürlichen „Frühjahrsreinigung“ begleiten. Gleichzeitig wird ihm eine leicht stimmungsaufhellende Wirkung zugeschrieben, die gerade in Übergangsphasen wohltuend sein kann.
  • Scharbockskraut ist besonders für seinen hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt – allerdings nur vor der Blüte genießbar. In dieser Phase kann es helfen, den Vitaminhaushalt schnell zu verbessern, das Immunsystem zu stärken und Müdigkeit entgegenzuwirken. Zudem unterstützt es den Hautstoffwechsel und trägt zu einem frischen Hautbild bei.
  • Brennnesseltee ist ein echtes Multitalent unter den Wildkräutern. Sie regt den Stoffwechsel an, fördert die Durchblutung und unterstützt über ihre harntreibende Wirkung die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten. Gleichzeitig liefert sie eine Fülle an Mineralstoffen und Spurenelementen – ideal, um den Körper nach den Wintermonaten zu revitalisieren.21

Tipp: Ein besonderer Begleiter in dieser Zeit ist Johanniskraut. Seine Inhaltsstoffe können stimmungsaufhellend wirken und helfen, leichte Verstimmungen oder Antriebslosigkeit auszugleichen. Als Tee genossen, bringt es gewissermaßen „Licht von innen“. Allerdings kann die Pflanze die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen (allerdings ist der Effekt bei Tee sehr gering).

Durchspülende Heiltees für Harnwege und Nieren

Eine Blasenentzündung ist unangenehm. In vielen Fällen lässt sich der Heilungsprozess durch bewährte Heilpflanzen unterstützen – vor allem dann, wenn frühzeitig gehandelt wird. Entscheidend ist dabei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Mindestens zwei bis drei Liter täglich helfen, die Harnwege gründlich zu durchspülen und Krankheitserreger auszuschwemmen.

  • Goldrute zählt zu den wichtigsten Pflanzen für die Harnwege. Ihre Inhaltsstoffe wirken harntreibend, entzündungshemmend und leicht krampflösend. Dadurch kann sie nicht nur die Durchspülung fördern, sondern auch Reizungen in Blase und Nieren lindern. Besonders bei beginnenden Beschwerden ist sie ein bewährter Bestandteil von Blasentees.
  • Brennnessel unterstützt diese Wirkung auf natürliche Weise. Sie regt die Nierentätigkeit an und fördert die Ausscheidung von Flüssigkeit, ohne dabei den Körper zu stark zu belasten. Gleichzeitig liefert sie wertvolle Mineralstoffe und kann entzündliche Prozesse im Harntrakt positiv beeinflussen.21
  • Mädesüß bringt zusätzlich eine schmerzlindernde Komponente in die Teemischung. Die enthaltenen natürlichen Salicylate wirken entzündungshemmend4 und können typische Beschwerden wie Brennen oder Druckgefühl beim Wasserlassen mildern. Seine harntreibenden Eigenschaften tragen ebenfalls dazu bei, den Heilungsprozess zu unterstützen.
  • Birkenblätter sind ein klassisches Mittel für sogenannte Durchspülungstherapien. Ihre Flavonoide fördern die Harnbildung und helfen, die Ausscheidungsorgane zu aktivieren. Auf diese Weise können Keime schneller aus dem Körper transportiert werden, während gleichzeitig der Stoffwechsel angeregt wird.

Hinweis: Bei Fieber, Flankenschmerzen, Blut im Urin, starken Schmerzen oder Beschwerden länger als ein paar Tage ärztlich abklären. Darüber hinaus ist Durchspülungstherapie nicht für alle geeignet, z. B. bei bestimmten Herz- oder Nierenerkrankungen.

Brennnesseltee ist ein schneller und einfacher Weg, die Kräfte dieser Pflanze zu nutzen.

Unterstützende Pflanzen für die Abwehrkräfte und gegen Fieber

Fieber ist eine wichtige Reaktion des Körpers auf Infektionen. Dennoch können begleitende Beschwerden wie Gliederschmerzen oder allgemeine Schwäche belastend sein.

  • Mutterkraut ist für seine fiebersenkenden und schmerzlindernden Eigenschaften bekannt. Es wird traditionell bei Erkältungen und grippeähnlichen Symptomen eingesetzt.
  • Weidenrinde enthält natürliche Salicylate, die schmerzstillend und entzündungshemmend wirken. Sie gilt als pflanzliches Pendant zu bekannten Schmerzmitteln.
  • Goldnessel wirkt in der Volksmedizin antibakteriell und entzündungshemmend und kann den Körper bei Infekten zusätzlich unterstützen.

Herzstärkende und entspannende Heilpflanzen

Ein erhöhter Blutdruck entwickelt sich oft schleichend und bleibt lange unbemerkt. Bestimmte Heilpflanzen können helfen, das Herz-Kreislauf-System zu unterstützen und auszugleichen.

  • Weißdorn steht hier im Mittelpunkt. Er stärkt die Herzfunktion, verbessert die Durchblutung und kann regulierend auf den Blutdruck wirken.13
  • Herzgespann ist eine klassische Herzpflanze, die beruhigend, durchblutungsfördernd und regulierend wirkt – besonders bei nervösen Herzbeschwerden.
  • Lavendel ergänzt diese Wirkung durch seine entspannenden Eigenschaften und kann helfen, stressbedingte Blutdruckspitzen zu reduzieren.12
  • Reishi ist ein traditionell genutzter Vitalpilz und wird aufgrund seiner möglichen positiven Effekte auf Herz und Gefäße geschätzt. Er kann unterstützend in eine ganzheitliche Lebensweise integriert werden.

Heiltees auch äußerlich anwenden

Viele Heiltees eignen sich nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Gurgeln oder Spülen – besonders bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum.

  • Gänsefingerkraut wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend und kann als Gurgellösung bei Halsschmerzen eingesetzt werden.
  • Spitzwegerich ist bekannt für seine entzündungshemmenden und wundheilenden Eigenschaften und eignet sich hervorragend bei Reizungen im Hals.26
  • Ringelblumen unterstützen durch ihre antibakterielle und regenerierende Wirkung die Heilung von kleinen Wunden und Entzündungen im Mundraum.16

Zubereitung und Anwendung der Heiltees

Einen Heilkräutertee aus getrockneten Blüten, Blättern oder Wurzeln bereitest du am besten wie folgt zu:

  1. Einen Esslöffel des getrockneten Krautes mit 250 ml kochendem Wasser überbrühen.
  2. Zugedeckt etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  3. Das kondensierte Wasser am Deckel mit in den Tee gießen, es ist reich an ätherischen Ölen.

Hinweis: Um den optimalen Wirkungsgrad zu erreichen ist es empfehlenswert, die Teesorte nach spätestens zwei Wochen zu wechseln. Ein und dieselbe Teepflanze sollte nicht länger als sechs Wochen durchgehend angewendet werden.

Vieler dieser Wildpflanzen kannst du selber ernten oder du lässt dir eine individuelle Mischung in einem Kräuterladen oder Teegeschäft zusammenstellen.

Sammelst du deine Teepflanzen auch am liebsten selbst? Welches ist deine Lieblingskräuterteemischung? Verrate sie uns in einem Kommentar unter diesem Beitrag!

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  1. EMA Report. 2012. Assessment report on Tilia cordata Miller, Tilia platyphyllos Scop., Tilia x vulgaris Heyne or their mixtures, flos. ↩︎
  2. EMA Report. 2007.Sambuci flos – herbal medicinal product ↩︎
  3. Rosa canina L. (2016) Bioactive Ingredients of Rose Hips ↩︎
  4. European Medicines Agency. (2011) Assessment report on Filipendula ulmaria (L.) Maxim., herba and Filipendula ulmaria (L.) Maxim., flos ↩︎
  5. Bent, S., Padula, A., Moore, D., Patterson, M. & Mehling, W. (2006). Valerian for Sleep: A Systematic Review and Meta-Analysis. The American Journal Of Medicine, 119(12), 1005–1012. ↩︎
  6. Chen, L. & Cai, Z. (2020). The efficacy of ginger for the treatment of migraine: A meta-analysis of randomized controlled studies. The American Journal Of Emergency Medicine, 46, 567–571. ↩︎
  7. Wieslaw Kanadys et.al, (2021) Evaluation of Clinical Meaningfulness of Red Clover (Trifolium pratense L.) Extract to Relieve Hot Flushes and Menopausal Symptoms in Peri- and Post-Menopausal Women: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Nutrition Challenges for Middle-Aged and Older Women ↩︎
  8. Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard, Sabine Bäumer: Mönchspfeffer, Frauenmantel & Co.: Die wichtigsten Frauenheilpflanzen für hormonelle Balance und Energie. Hilfe bei Zyklusstörungen, PMS und Kinderwunsch – Begleitung durch die Wechseljahre. (2025). Mankau Verlag GmbH. ↩︎
  9. EMA Herbal Monograph. 2019. European Union herbal monograph on Achillea millefolium L., herba. ↩︎
  10. Bent, S., Padula, A., Moore, D., Patterson, M. & Mehling, W. (2006). Valerian for Sleep: A Systematic Review and Meta-Analysis. The American Journal Of Medicine, 119(12), 1005–1012. ↩︎
  11. Benkherouf, A. Y., Eerola, K., Soini, S. L. & Uusi-Oukari, M. (2020). Humulone Modulation of GABAA Receptors and Its Role in Hops Sleep-Promoting Activity. Frontiers in Neuroscience, 14, 594708. 8 ↩︎
  12. Chen, T., Hiyama, A., Muramatsu, M. & Hinotsu, A. (2022). The Effect of Lavender on Sleep Quality in Individuals Without Insomnia. Holistic Nursing Practice, 36(4), 223–231. https://doi.org/10.1097/hnp.0000000000000528 ↩︎
  13. EMA Herbal Monograph. 2019. Weißdornblätter mit Blüten ↩︎
  14. Valmy, J., Greenfield, S., Shindo, S., Kawai, T., Cervantes, J. & Hong, B. (2025). Anti-inflammatory effect of chamomile from randomized clinical trials: a systematic review and meta-analyses. Pharmaceutical Biology, 63(1), 490–502. ↩︎
  15. Chen, L. & Cai, Z. (2020). The efficacy of ginger for the treatment of migraine: A meta-analysis of randomized controlled studies. The American Journal Of Emergency Medicine, 46, 567–571. ↩︎
  16. EMA-HMPC (Europäische Arzneimittel-Agentur, 2021/aktualisiert 2024). “Community herbal monograph on Calendula officinalis L., flos.” Final version. ↩︎
  17. Chen, T., Hiyama, A., Muramatsu, M. & Hinotsu, A. (2022). The Effect of Lavender on Sleep Quality in Individuals Without Insomnia. Holistic Nursing Practice, 36(4), 223–231. https://doi.org/10.1097/hnp.0000000000000528 ↩︎
  18. EMA Herbal Monograph. 2019. European Union herbal monograph on Achillea millefolium L., herba. ↩︎
  19. Pusiak R. (2024). Can Hops (cones of Humulus lupulus L.) Cure What Ails You? Relating Hop Chemistry to Bioactivity. DOI:10.20381/ruor-30346 ↩︎
  20. EMA-HMPC (Europäische Arzneimittel-Agentur, 2021/aktualisiert 2024). “Community herbal monograph on Calendula officinalis L., flos.” Final version. ↩︎
  21. Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC). (2010). Community herbal monograph on Urtica dioica L.; Urtica urens L., folium. ↩︎
  22. Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC). (2010). Community herbal monograph on Urtica dioica L.; Urtica urens L., folium. ↩︎
  23. European Medicines Agency. (2011) Assessment report on Filipendula ulmaria (L.) Maxim., herba and Filipendula ulmaria (L.) Maxim., flos ↩︎
  24. EMA Herbal Monograph. 2019. Weißdornblätter mit Blüten ↩︎
  25. Chen, T., Hiyama, A., Muramatsu, M. & Hinotsu, A. (2022). The Effect of Lavender on Sleep Quality in Individuals Without Insomnia. Holistic Nursing Practice, 36(4), 223–231. https://doi.org/10.1097/hnp.0000000000000528 ↩︎
  26. Kommission für Phytotherapie (Kommission E) des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes (BGA), heute Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Plantaginis lanceolatae herba (Spitzwegerichkraut). Bundesanzeiger 223, 30.11.1985 ↩︎
  27. EMA-HMPC (Europäische Arzneimittel-Agentur, 2021/aktualisiert 2024). “Community herbal monograph on Calendula officinalis L., flos.” Final version. ↩︎

Über mich

... experimentiert als gelernte Köchin am liebsten mit nachhaltigen und vegetarischen Rezepten und vermittelt ihr Wissen gerne unkompliziert weiter. Die Natur- und Tierfreundin mit langjähriger Reiterfahrung ist eine Expertin für Haustierzubehör, Naturkosmetik und natürliche Heilmittel.

5 Kommentare
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  1. Christina

    Danke, ich finde diese Seite wunderbar und sehr inspirierend 🙂

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  2. Kräuterhexe

    Immer wieder wertvolle, inspirierende Infos. Danke.

    Antworten
  3. Mathilde Piller

    Super

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  4. SUPERST

    Antworten
  5. Annemarie Pleiner

    Mir fehlt die Erwähnung des Salbei bei einigen der o.g. Beschwerden.

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