Diese Wildkräuter helfen dir bei Schlafstörungen
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Jedes Jahr mehrt sich die Anzahl an Menschen die unter Schlafstörungen leiden und der Griff zu Schlaftabletten ist schnell getan. Aber die vielen möglichen Nebenwirkungen wie Nervosität, Unruhe oder Kopfschmerzen sind beim Einschlafen genauso wenig hilfreich. Dazu besteht ein gewisses Suchtrisiko bei diesen Hilfsmitteln.

Eine Alternative sind die sanften aber wirkungsvollen Kräfte der Natur. Viele Wildkräuter können beim Einschlafen helfen und sind kostenlos verfügbar, bestimmt auch in deiner Nähe. Alle Kräuter für deinen natürlichen Sandmännchentee kannst du selber ernten und weißt so genau was drin ist.

Wildkräuter bei Schlafproblemen

Viele Wildkräuter haben beruhigende Eigenschaften, welche bei Einschlafproblemen helfen und ein Durchschlafen begünstigen. Für deine Teemischung kannst du zum Beispiel diese Pflanzen verwenden:

Baldrian ist in zahlreichen rezeptfreien Beruhigungsmitteln und Einschlafhilfen enthalten. Seine beruhigende Wirkung verdankt er dem Zusammenspiel von mehreren Wirkstoffen, welche in den ätherischen Ölen der Wurzel enthalten sind. Ein Aufguss aus der Baldrianwurzel kann Einschlafstörungen, Nervosität und Angstzustände lindern.

Baldrian kann noch mehr als "nur" zu beruhigen. Früher galt er sogar als Allheilkraut. Finde heraus, wie du ihn vielseitig für die Gesundheit nutzen kannst.

Die Kamille wird schon seit Jahrhunderten als Tee am Abend verwendet. Die Blüten schmecken nicht nur angenehm, die enthaltenen Flavone haben eine beruhigende Wirkung.

Lavendel hat ein unverwechselbares Aroma, welches er den wertvollen ätherischen Ölen verdankt. Er ist schon lange für seine beruhigende Wirkung bekannt und wird auch gern in Kräuterkissen genutzt. Lavendel kann Unruhe und Ängste lindern, trägt zu einem ruhigen Schlaf bei und fördert das Durchschlafen.

Alleskönner Lavendel: Nutze das vielseitige Heilkraut für erholsamen Schlaf, gegen Migräne, Hautprobleme und für deine Naturkosmetik.

Die Melisse hat eine einzigartige Wirkstoffkombination,die sowohl als Mittel zur Beruhigung als auch zur Besänftigung eines aufgebrachten Magens eingesetzt wird. Dank der enthaltenen Terpene kann sie Angespanntheit, Unruhe und nervös bedingte Einschlafbeschwerden lindern.

Hopfen hat eine beruhigende Wirkung auf das Zentralnervensystem. Das in den Hopfenzapfen enthaltene Lupulin kann Unruhe, Nervosität und Schlaflosigkeit lindern. Für den Tee eignen sich am besten getrocknete Hopfenzapfen, oder das aus ihnen herausfallende, gelbe Pulver.

Die Dolden, Triebe und Rhizome des wilden Hopfens können vielfältig genutzt werden - z.B. bei Verdauungsproblemen, Nervosität und Menstruationsbeschwerden.

Sandmännchen-Teemischung selber machen

Für 150 g Teemischung benötigst du:

  • 40 g Melissenblätter
  • 30 g Hopfenzapfen
  • 30 g Baldrianwurzel
  • 25 g Lavendelblüten
  • 25 g Kamillenblüten

Mische alle Pflanzenteile gut miteinander und bewahre sie, in einem verschließbaren Gefäß, lichtgeschützt und trocken auf. Überbrühe einen Esslöffel der Teemischung mit 250 ml kochendem Wasser und lass den Aufguss etwa 10 Minuten abgedeckt ziehen. Gieß das kondensierte Wasser mit in den Tee, denn es ist reich an den wirkungsvollen ätherischen Ölen. Der Tee wird am besten 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen warm getrunken.

Die Erntezeiten der einzelnen Wildkräuter liegen weit auseinander. Du kannst sie dennoch über das Jahr verteilt ernten und allmählich zu einer Mischung ergänzen. Die Rezeptur kann auch nach Verfügbarkeit abgewandelt werden. Alternativ kannst du dir diese Teemischung auch in einem Kräuterladen oder Teegeschäft mischen lassen.

Kennst du noch andere Wildpflanzen, die beim Einschlafen helfen können?

 

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