Diese Wildkräuter kannst du im Dezember sammeln
4.9 5 67
65
2

Der Dezember zählt zu den dunkelsten Monaten des Jahres und der Lebenszyklus der Natur entschleunigt sich. Es sind nur noch wenige Früchte und Wildkräuter zu finden. Achtsame Beobachter wissen aber, wo sie schmackhafte und gesunde Wurzeln vieler Pflanzen finden können.

So schmecken die Wurzeln des Wiesen-Bärenklaus scharf wie Rettich und eignen sich zum Würzen. Auch finden sich an frostfreien Tagen die Wurzeln des Baldrians, aus denen sich ein beruhigender Tee herstellen lässt.

An kalten, trüben Tagen greife ich gern zu diesem wärmenden selbstgemachten Hagebuttenpunsch und mit meinem Vorrat an Johanniskrauttee erhellt sich das Gemüt.

Eine besondere Frucht ist die Mispel, die jetzt im Dezember reift und zusammen mit Hagebutten eine Vitamin-C-reiche Wintergelee ergibt.

Früher war die Mispel sehr beliebt, wurde im Laufe der Zeit aber von Birnen und Äpfeln verdrängt. Finde heraus, warum du die gesunde Frucht nutzen solltest!
von Nick Saltmarsh (CC-BY-2.0)

Die Baumkronen sind nun vollständig entblättert und die kugelig wachsenden Misteln sind nun leicht sichtbar. Eine Mistel-Tinktur hilft gegen Krampfadern, rheumatische Beschwerden und Ekzeme.

In schneefreien Zeiten findet man auch vereinzelt wachsende Blätter des Löwenzahns, des Spitzwegerichs, der Vogelmiere oder Blüten des Gänseblümchens.

Hier eine Liste der vielen Wildpflanzen, die du im Dezember nutzen kannst: