Weiße-Bohnen-Suppe: Wärmendes Rezept für den Herbst
Wenn im Herbst die Tage kürzer und kühler werden, passt eine wärmende Weiße-Bohnen-Suppe besonders gut auf den Tisch. Sie lässt sich mit wenigen Zutaten zubereiten und macht angenehm satt. Die getrockneten Gartenbohnen liefern pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Dazu kommen Gemüse und frische Kräuter aus dem Garten.
Für die Suppe lassen sich die Bohnen aus dem eigenen Garten verwenden. Dafür bleiben die Hülsen so lange an der Pflanze, bis die Samen vollständig ausgereift und trocken sind. Nach dem Trocknen können die Bohnen mehrere Monate lagern und später für Suppen und Eintöpfe zum Einsatz kommen. So lässt sich die Gartenernte auch in der kalten Jahreszeit nutzen.
Weiße Bohnen ernten und trocknen
Für getrocknete Bohnen lässt du die Hülsen an der Pflanze vollständig ausreifen. Sie färben sich dabei gelblich bis braun und werden zunehmend trocken. Die Samen sind reif, wenn sie fest geworden sind und die Hülsen rascheln.
Die Ernte erfolgt je nach Sorte und Witterung meist von August bis September. Am besten werden die Hülsen an einem trockenen Tag geerntet. Noch feuchte Hülsen können zunächst an einem luftigen, geschützten Ort nachtrocknen.
Anschließend werden die Bohnen aus den Hülsen gelöst und vollständig getrocknet. Dafür eignen sich flache Schalen oder ein Tuch an einem trockenen, gut belüfteten Ort. Erst wenn die Samen wirklich trocken sind, kommen sie in luftdichte Vorratsgläser oder andere trockene Behälter.
Weiße-Bohnen-Suppe Rezept
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen350
kcal1
Stunde20
MinutenGetrocknete weiße Bohnen bilden die Grundlage für diese einfache Suppe. Dazu kommen Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und etwas Sellerie. Bohnenkraut gibt der Suppe ein würziges Aroma und hilft der Verdauung.
Zutaten
250 g getrocknete weiße Bohnen
500 g Kartoffeln
2 Möhren
1 Zwiebel
100 g Knollensellerie
1 EL Rapsöl
1,2 l Gemüsebrühe
2 Zweige Bohnenkraut oder 1 TL getrocknetes Bohnenkraut
1 TL Salz
etwas schwarzer Pfeffer
1 EL gehackte Petersilie
Zubereitung
- Die Bohnen mit reichlich kaltem Wasser bedecken und 8 bis 12 Stunden einweichen, am besten über Nacht. Anschließend das Einweichwasser abgießen und nicht weiterverwenden. Dadurch werden schwer verdauliche Zuckerstoffe (Oligosaccharide) entfernt, die Blähungen verursachen können. Das im rohen Zustand giftige Phasin wird erst durch das anschließende gründliche Kochen vollständig unschädlich gemacht – Bohnen daher niemals roh verzehren.
- Kartoffeln, Möhren, Zwiebel und Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden.
- Rapsöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Möhren und Sellerie darin etwa 3 Minuten anbraten.
- Bohnen und Gemüsebrühe dazugeben, aufkochen und abgedeckt ca. 60 Minuten köcheln lassen. Die Kartoffelwürfel erst für die letzten 20 Minuten dazugeben, damit sie nicht verkochen.
- Die Suppe gelegentlich umrühren und prüfen, ob die Bohnen weich werden. Je nach Sorte kann die Garzeit etwas länger dauern.
- Lorbeerblatt entfernen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie bestreuen.
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Die fertige Bohnen-Suppe hält sich im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage. Nach dem Abkühlen in ein sauberes, verschließbares Gefäß geben. Die Suppe lässt sich auch portionsweise einfrieren und später langsam erwärmen.
Zur Weiße-Bohnen-Suppe passt kräftiges Bauernbrot besonders gut. Auch Vollkornbrot, geröstete Brotscheiben oder knuspriges Baguette ergänzen die sämige Suppe. Ein frischer Salat bringt zusätzlich etwas Leichtigkeit auf den Teller.
Tipps zur Zubereitung
Für eine sämigere Suppe einfach einen Teil der Bohnen und des Gemüses mit einem Kartoffelstampfer im Topf zerdrücken. Majoran, Thymian oder Rosmarin geben ein würziges Aroma. Geräuchertes Paprikapulver sorgt für eine herzhafte Note. Mit Chiliflocken kommt etwas Schärfe dazu. Frische Petersilie, Schnittlauch oder Liebstöckel runden die Suppe ab. Ein kleiner Schuss Apfelessig hebt die Aromen hervor.
Wenn im Garten viele Bohnen wachsen, lohnt es sich, einen Teil für die Samenernte stehen zu lassen. Trocken gelagert halten sie sich über viele Monate.
Tipp: Aus den noch unreifen, grünen Hülsen der Gartenbohne kannst du direkt nach der Ernte Grüne-Bohnen-Eintopf zubereiten.
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Wie bereitest du deine geernteten Gartenbohnen am liebsten zu? Teile deine Tipps in den Kommentaren!
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