Zwiebelsuppe: das klassische Rezept zum Aufwärmen und Durchatmen
Wenn es draußen ungemütlich ist, macht diese Zwiebelsuppe sofort was mit der Stimmung. Sie ist schlicht, günstig, aber schmeckt wie ein kleines Bistro Erlebnis zuhause. Langsam angeschmorte Zwiebeln, ein Schuss Weißwein, oben knuspriges Baguette und Käse. Mehr brauchst du nicht.
Ein warmer Topf voll Zwiebelglück
Zwiebelsuppe war lange ein Essen für arme Leute, weil die Zutaten so einfach sind. Und genau das liebe ich daran. Du musst nichts Besonderes kaufen, nur Geduld beim Anschmoren. Dann kommt dieses süß herzhafte Zwiebelaroma, das irgendwie nach Zuhause schmeckt.
Rezept: Klassische Zwiebelsuppe
Gang: ErnährungKüche: FranzösischSchwierigkeit: Mittel4
Portionen620
kcal1
Stunde10
MinutenDiese Zwiebelsuppe ist herzhaft, sämig und bekommt durch das überbackene Brot oben drauf diesen kleinen Wow Moment.
Zutaten
Zubereitung
- Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein würfeln.
- Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln darin langsam goldgelb andünsten. Thymian, Salz und Pfeffer dazugeben.
- Mehl über die Zwiebeln streuen und gut verrühren, bis es leicht goldbraun wird.
- Brühe und Wein angießen. Dann 30 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.
- Backofen auf 200 Grad Ober und Unterhitze vorheizen. Käse reiben. Baguette in Scheiben schneiden.
- Brotscheiben 5 Minuten anrösten. Suppe in feuerfeste Tassen füllen. Brot drauflegen, mit Käse bestreuen und 5 bis 10 Minuten überbacken.
Variationen und kleine Tipps
- Wenn du es noch runder magst, nimm beim Anschmoren wirklich Zeit.
- Lass den Wein weg und nimm stattdessen einen kleinen Schluck Apfelsaft oder einfach mehr Brühe.
- Nimm vegane Käse Alternative oder lass das Überbacken weg und serviere das geröstete Brot mit etwas Olivenöl und Knoblauch.
- Ein Löffel Würzpaste aus Wildkräutern am Ende bringt nochmal frische Würze rein.
Gesundheitliche Wirkung der Zwiebel
Die Zwiebel ist nicht nur Geschmack, sie bringt auch richtig viele sekundäre Pflanzenstoffe mit. Besonders spannend sind ihre Schwefelverbindungen. Die sorgen für den typischen Geruch und gelten traditionell als unterstützend für die Atemwege, deshalb taucht die Zwiebel in Hausmitteln wie Zwiebelsirup so oft auf.
Dazu kommen Flavonoide wie Quercetin, die antioxidativ wirken können. Und weil Zwiebeln auch Inulin enthalten, freuen sich oft auch die „guten“ Darmbakterien darüber. Eine Zwiebelsuppe ist ein wunderbar wärmendes Essen, das den Körper in der Erkältungszeit einfach gut begleitet.
Wenn du Lust hast, noch tiefer in die Welt von Wildpflanzen und Vorräten einzutauchen, passen diese zwei Bücher richtig gut dazu:
Machst du deine Zwiebelsuppe eher sehr dunkel angeschmort oder lieber hell und mild. Und welcher Käse landet bei dir oben drauf?
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