Bohnenmus selber machen: Einfaches Rezept mit Gartenbohnen

Bohnenmus gelingt mit wenigen Zutaten und schmeckt als regionaler Brotaufstrich oder Dip. Mit Gartenbohnen und frischen Kräutern wird es besonders vielseitig.

Bohnenmus ist ein vielseitiger Aufstrich, der sich einfach aus regionalen Zutaten zubereiten lässt. Dafür eignen sich Gartenbohnen aus der eigenen Ernte, die mit etwas Öl, Zitronensaft und frischen Kräutern zu einem cremigen Mus werden. Es schmeckt auf Brot, passt als Dip zu Gemüsesticks und Ofenkartoffeln und eignet sich auch als Füllung für Wraps und Sandwiches.

Mit Knoblauch, Paprikapulver oder frischen Gartenkräutern kannst du den Geschmack nach Belieben variieren. So bringst du die eigene Bohnenernte abwechslungsreich auf den Tisch.

Je nach Sorte kannst du Gartenbohnen meist von Juli bis September ernten. Bohnenmus gelingt sowohl mit frisch geernteten Bohnenkernen als auch mit getrockneten Bohnen. Möchtest du frische Bohnenkerne (Palbohnen) verwenden, erntest du die Hülsen, sobald die Kerne im Inneren prall sind, die Hülse selbst aber noch grün und saftig ist. Getrocknete Bohnen erntest du, sobald die Hülsen gelblich-braun und trocken sind.

Nach der Ernte löst du die Kerne aus den Hülsen. Frische Bohnenkerne bereitest du zeitnah zu. Getrocknete Bohnen kannst du trocken und luftdicht lagern und später verwenden.

Wichtig: Sowohl frische als auch getrocknete Gartenbohnen enthalten im rohen Zustand giftiges Phasin. Frische Bohnenkerne müssen vor dem Pürieren mindestens 15 bis 20 Minuten sprudelnd gar kochen. Getrocknete Bohnen müssen zudem vorab über Nacht (ca. 12 Stunden) in reichlich Wasser eingeweicht, das Einweichwasser weggeschüttet und anschließend in frischem Wasser vollständig weich gekocht werden.

Bohnenmus Rezept

Rezept von Franziska KnechtSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

10

Minuten
Kalorien

170

kcal

Zutaten

  • 400 g gekochte Bohnen, abgetropft

  • 2 EL Rapsöl

  • 2 EL Zitronensaft oder Apfelessig

  • 1 kleine Knoblauchzehe

  • 2 EL gehackte Petersilie oder Koriander

  • ½ TL Salz

  • etwas Pfeffer oder Paprikapulver

  • 2 bis 4 EL Wasser nach Bedarf

Zubereitung

  • Die gekochten Bohnen abtropfen lassen. Knoblauch schälen und fein hacken.
  • Bohnen, Öl, Zitronensaft, Knoblauch und Petersilie in ein hohes Gefäß geben.
  • Alle Zutaten und etwa zwei Esslöffel Wasser mit einem Stabmixer fein pürieren. Nach und nach Wasser hinzufügen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
  • Das Bohnenmus mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Wunsch mit weiteren Kräutern verfeinern.

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Lagerung und Haltbarkeit

Frisches Bohnenmus hält sich in einem sauberen, gut verschlossenen Gefäß im Kühlschrank etwa 3 bis 4 Tage. Entnimm es immer mit einem sauberen Löffel und stelle es nach dem Servieren direkt wieder kalt. Wenn du größere Mengen zubereitest, kannst du das Mus portionsweise einfrieren. Im Gefrierfach bleibt es etwa 2 bis 3 Monate haltbar. Nach dem Auftauen kann sich die Konsistenz etwas verändern. Rühre das Mus deshalb vor dem Servieren gut durch.

Tipps und Variationen

Frische Kräuter aus dem Garten geben dem Bohnenmus eine aromatische Note. Petersilie, Schnittlauch und Thymian passen besonders gut. Auch Liebstöckel oder Bohnenkraut verleihen dem Mus eine würzige Note.

Wenn du Wildkräuter sammeln möchtest, kannst du junge Blätter von Giersch, Vogelmiere oder Knoblauchsrauke fein hacken und unterrühren. Verwende nur Pflanzen, die du sicher bestimmen kannst, und sammle sie an unbelasteten Stellen.

Mit Kümmel oder gemahlenem Koriander lässt sich der Geschmack zusätzlich verändern. Geräuchertes Paprikapulver sorgt für eine herzhafte Note, während etwas Chili eine angenehme Schärfe bringt.

Bohnenmus verwenden

Bohnenmus lässt sich vielseitig in der vegetarischen Küche einsetzen. Es schmeckt als Brotaufstrich auf Vollkornbrot oder Sauerteigbrot und passt als Dip zu Möhren-, Gurken- und Kohlrabisticks.

Auch als Füllung für Wraps, Sandwiches und herzhafte Pfannkuchen eignet sich das Mus. Dazu passen gebratenes Gemüse, Salat und frische Kräuter. Als Beilage ergänzt es Ofenkartoffeln, gebackenen Kürbis oder geröstetes Wurzelgemüse. Du kannst es außerdem als cremige Grundlage für vegetarische Gemüsebowls verwenden.

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Welches Obst und Gemüse erntest du in deinem eigenen Garten? Teile deine Erfahrungen in einem Kommentar!

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Über mich

... experimentiert als gelernte Köchin am liebsten mit nachhaltigen und vegetarischen Rezepten und vermittelt ihr Wissen gerne unkompliziert weiter. Die Natur- und Tierfreundin mit langjähriger Reiterfahrung ist eine Expertin für Haustierzubehör, Naturkosmetik und natürliche Heilmittel.

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