Mirabellenmarmelade wie von Oma – natürlich und aromatisch
Mirabellenmarmelade selber machen ist eine wunderbare Möglichkeit, den Sommer im Glas festzuhalten. Die goldgelben Mirabellen wachsen oft direkt vor der Haustür und lassen sich mit wenig Aufwand zu einem echten Genuss verarbeiten.
Selbst gemacht schmeckt sie intensiver, natürlicher und ganz ohne überflüssige Zusätze. Neben dem klassischen Brotaufstrich verfeinert Mirabellenmarmelade auch Joghurt, Desserts oder herzhafte Gerichte, ein vielseitiger Vorrat, der lange Freude macht und die regionale Ernte auf köstliche Weise haltbar macht.
Mirabellenmarmelade wie von Oma – natürlich und aromatisch
Schwierigkeit: Einfach25
Portionen25
kcal45
MinutenVerwende für die Marmelade nur reife Mirabellen. Sie ergeben das beste Aroma – süß und leicht säuerlich. Unreife Früchte können bitter schmecken.
Zutaten
1 kg Mirabellen
500 g Gelierzucker 2:1
1 EL Zitronensaft
Zubereitung
- Mirabellen waschen, halbieren und entsteinen.
- In einem großen Topf die Mirabellen mit Zitronensaft und Gelierzucker mischen. Alles etwa 1 Stunde ziehen lassen, damit sich Saft bildet und der Zucker sich löst.
- Anschließend langsam erhitzen und unter Rühren aufkochen. Etwa 3 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
- Heiß in sterile Gläser füllen und sofort verschließen.
Notizen
- Vanille, Zimt oder Amaretto passen hervorragend zu Mirabellen und geben der Marmelade eine besondere Note.
- Für eine herbe Variante kann etwas Weißwein oder ein Spritzer Orangensaft zugegeben werden.
Die Mirabellenmarmelade hält sich in gut verschlossenen Gläsern an einem kühlen, dunklen Ort mehrere Monate. Nach dem Öffnen empfiehlt es sich, die Gläser im Kühlschrank aufzubewahren und innerhalb von zwei bis drei Wochen zu verbrauchen. Achte darauf, dass Löffel oder Messer sauber sind, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Mirabellenmarmelade eignet sich nicht nur als klassischer Brotaufstrich, sondern kann auch Desserts wie Joghurt, Quark oder Vanilleeis verfeinern. Sie passt hervorragend zu Pfannkuchen, Waffeln oder Croissants und lässt sich in Saucen, Dressings oder Marinaden einarbeiten. Auch als Füllung für Kuchen oder Gebäck entfaltet sie ihr volles Aroma.
Mirabellenmarmelade passt auch hervorragend zu vegetarischen Gerichten. Kleine Kleckse auf Käseplatten, zum Beispiel zu Ziegen- oder Brie-Käse, bringen eine fruchtige Note. Sie lässt sich in Dressings oder Marinaden für gegrilltes Gemüse verwenden oder in Saucen für Tofu, Tempeh oder Gemüsepfannen einarbeiten. Auch in herzhaften Quiches oder als Füllung in Blätterteiggebäck sorgt sie für eine überraschende Kombination. Mit Kräutern wie Rosmarin, Thymian oder etwas Chili lässt sich der Geschmack zusätzlich intensivieren.
Viele weitere Rezepte mit Mirabellen und anderen Wildpflanzen, die du bei dir vor der Haustür findest, kannst du in unserem Buchtipp entdecken:
Wofür verwendest du die vielseitigen Mirabellen am liebsten? Teile deine Tipps und Rezepte in einem Kommentar!
Vielleicht interessieren dich auch diese Themen:
- Selbst gemachte Hagebutten-Marmelade – regional, gesund und preiswert
- Sanddornhonig: Fruchtiger Genuss mit wertvollen Inhaltsstoffen
- Bitterkräuter-Pulver aus Wildpflanzen: Anleitung und gesundheitliche Vorteile
- Die 3 besten Heilpflanzen gegen Husten


Liebe Kostbare Natur, dieses Rezept ist wirklich immer wieder ein Genuss und hält den Sommer so schön fest! ☀️ Ich gebe meist noch einen kleinen Schuss Amaretto dazu, das macht die Marmelade gerade jetzt im November besonders winterlich-gemütlich. 🥰 Danke, dass ihr uns hier immer so wertvolle Anregungen liefert!