Schüttelgurken selber machen mit Dill: Schnelles Rezept ohne Kochen
Schüttelgurken sind eine schnelle Möglichkeit, frische Gurken mit viel Aroma zu genießen. Dabei bringt besonders frischer Dill eine würzige, leicht herbe Note ins Glas. Anders als klassische Gewürzgurken werden Schüttelgurken nicht eingekocht und müssen auch nicht tagelang im Sud ziehen. Nach wenigen Stunden sind sie bereits gut durchgezogen.
Das Rezept eignet sich deshalb besonders, wenn im Garten viele Gurken reif werden oder spontan eine Beilage gebraucht wird.
Schüttelgurken selber machen
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen10
Minuten2
Stunden70
kcalSo werden aus frischen Gurken und Dill im Handumdrehen würzige Schüttelgurken.
Zutaten
1 kg Salatgurken oder Einlegegurken
70 ml Tafelessig, Weißweinessig oder Apfelessig (mit ca. 5 % Säure)
3 bis 4 Zweige frischer Dill
4 EL Zucker
4 TL Salz
3 TL Senfkörner
Zubereitung
- Dill waschen, trocken tupfen und zerkleinern.
- Gurken waschen und nach Wunsch schälen. Anschließend in Scheiben, Stifte oder mundgerechte Stücke schneiden.
- Gurken, Dill und Senfkörner in ein großes Schraubglas geben. Zucker, Salz und Essig hinzufügen.
- Das Glas fest verschließen und kräftig schütteln, bis sich Salz und Zucker weitgehend aufgelöst haben und alle Gurken mit der Würzmischung benetzt sind.
- Die Schüttelgurken mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Dabei das Glas mehrmals kräftig schütteln, damit sich die entstehende Flüssigkeit gleichmäßig verteilt. Über Nacht werden sie noch würziger.
Schüttelgurken passen natürlich zu Grillgerichten, Kartoffeln und Brot. Sie schmecken aber auch in Sandwiches, Wraps und Burgern und bringen dort eine angenehme Säure mit. Klein geschnitten lassen sie sich außerdem in Kartoffel-, Nudel- oder Reissalat geben.
Die Gurkenflüssigkeit muss ebenfalls nicht weggegossen werden. Ein kleiner Schuss davon verfeinert Dressings, Kartoffelsalat oder Dips und sorgt gleichzeitig für zusätzliche Säure und Würze.
Tipps und Variationen
Für besonders knackige Schüttelgurken eignen sich kleine Einlegegurken. Salatgurken werden etwas weicher, schmecken aber ebenfalls gut. Wer es würziger mag, gibt eine Knoblauchzehe, etwas Chili oder schwarze Pfefferkörner dazu. Auch frische Petersilie passt gut zum Dill. Für eine zuckerfreie Variante kann der Zucker durch Xylitol ersetzt werden.
Lagerung und Haltbarkeit
Schüttelgurken gehören nach der Zubereitung in den Kühlschrank. Dort halten sie sich in einem sauberen, gut verschlossenen Glas etwa 5 bis 7 Tage. Mit der Zeit werden die Gurken weicher, schmecken aber oft noch intensiver. Für die beste Konsistenz werden sie innerhalb weniger Tage verzehrt.
Nur mit sauberem Besteck aus dem Glas nehmen und das Glas nach jeder Entnahme sofort wieder verschließen.
Schüttelgurken sind nicht für die Vorratshaltung geeignet, weil sie roh und ohne Einkochen zubereitet werden. Auch der Essiggehalt und der Zuckeranteil reichen bei diesem Rezept nicht aus, um eine sichere Haltbarkeit bei Raumtemperatur zu gewährleisten. Für einen längeren Vorrat eignen sich stattdessen klassisch eingekochte Gewürzgurken.
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