Blütenwasser zubereiten: Rezept für erfrischendes Infused Water
Du möchtest eine zuckerfreie Alternative zu Limonade, die herrlich nach Sommer schmeckt? Selbstgemachtes Blütenwasser ist die perfekte Lösung. Es bringt die feinen Aromen heimischer Wildpflanzen direkt in deine Karaffe und sorgt für eine gesunde Erfrischung an heißen Tagen.
Warum ist Blütenwasser so gesund?
Viele Menschen trinken im Alltag schlicht zu wenig. Ein aromatisiertes Wasser, auch Infused Water genannt, hilft dir dabei, mehr zu trinken und dabei regionale Aromen zu genießen. Es schmeckt herrlich erfrischend, kommt aber ganz ohne Zucker oder künstliche Aromen aus.
Die feinen Blüten geben nicht nur ihren Geschmack an das Wasser ab. Sie enthalten auch wasserlösliche Inhaltsstoffe wie sekundäre Pflanzenstoffe und ätherische Öle. Das entlastet die Nieren und unterstützt den Stoffwechsel.
Rezept für erfrischendes Blütenwasser
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen1
Stunde5
Minuten1
kcalDieses Rezept ist denkbar einfach. Du brauchst keine Destille, sondern nutzt die kalte Auszugsmethode. So bleiben alle hitzeempfindlichen Aromen perfekt erhalten.
Zutaten
1 Liter kaltes Wasser (stilles Mineralwasser oder Leitungswasser)
1 bis 2 Blütendolden (zum Beispiel Holunder oder Mädesüß) oder
5 bis 10 Lindenblüten oder
3 bis 4 ungespritzte Rosenblüten oder
3 blühende Stängel vom Echten Labkraut
Zubereitung
- Die gesammelten Blüten vorsichtig ausschütteln. So werden kleine Insekten vertrieben. Die Blüten möglichst nicht mit Wasser waschen. Dabei gehen die wertvollen Aromastoffe und der blüteneigene Pollen verloren.
- Die vorbereiteten Blüten in eine Karaffe oder eine weithalsige Flasche geben. Mit dem kalten Wasser auffüllen. Das Ganze für etwa 1 Stunde bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Anschließend die Karaffe in den Kühlschrank stellen.
- Die Pflanzenkräuter vor dem Trinken mit einem kleinen Sieb abfiltern oder direkt beim Eingießen im Gefäß zurückhalten. Das erfrischende Blütenwasser über den Tag verteilt genießen.
Tipps für die Zubereitung und Fehler vermeiden
Ein typischer Fehler ist eine zu lange Ziehzeit. Wenn du die Blüten mehrere Tage im Wasser stehen lässt, kann das Getränk kippen oder bitter werden. Setze das Wasser lieber täglich frisch an.
Achte beim Sammeln darauf, nur saubere Pflanzen abseits von viel befahrenen Straßen zu ernten. Der beste Zeitpunkt zum Pflücken ist ein sonniger Vormittag. Dann haben die Blüten die meisten Aromastoffe entwickelt.
Du kannst das Rezept wunderbar variieren. Ein paar Blätter frische Minze oder Zitronenmelisse runden den Geschmack von Holunderblüten toll ab. Auch ein paar Scheiben Gurke passen hervorragend zu Labkraut.
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Welche Blütenkombination schmeckt dir im Sommer am besten? Hast du das Rezept schon ausprobiert? Schreib uns deine liebsten Kreationen sehr gerne unten in die Kommentare.
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