Hühnersuppe mit Franzosenkraut: Eine kolumbianische Spezialität

Das kolumbianische Nationalgericht Ajiaco Santaferno ist eine sämige Hühnersuppe mit Franzosenkraut. Hier findest du eine regionale Rezeptvariante.

Eine perfekte Fusion aus Kartoffeleintopf und Hühnersuppe ist das kolumbianische Nationalgericht Ajiaco Santaferno. Obwohl es heute oft mit Koriander gewürzt wird, ist der ursprüngliche Star des Gerichtes das auch bei uns heimische Franzosenkraut. Wer Hühnersuppe einmal anders erleben will, der probiert es mit diesem Rezept.

Hühnersuppe mal anders: Ajiaco Santaferno mit regionalen Kartoffelsorten

Die Ajiaco Santafereño (auch als Ajiaco de Bogotá bekannt) wird in Kolumbien traditionell mit drei verschiedenen Kartoffelsorten zubereitet. Ihr besonderes Aroma bezieht die sämige Hühnersuppe aus einem Gewürz mit dem spanischen Namen Guasca, hinter dem sich das auch bei uns verbreitete Franzosenkraut verbirgt.

Weil die traditionell verwendeten Kartoffelsorten in Deutschland nur schwer bis gar nicht zu bekommen sind, findest du hier eine Variante der Hühnersuppe mit Franzosenkraut aus heimischen Kartoffelsorten.

Das kolumbianische Nationalgericht Ajiaco Santaferno ist eine sämige Hühnersuppe mit Franzosenkraut. Hier findest du eine regionale Rezeptvariante.

Für drei bis vier Portionen dieser Ajiaco Santafereño benötigst du:

  • 2,5 Liter Wasser
  • 500 g Suppenhuhn
  • 3 EL Kapern
  • 100 ml Sahne
  • 800 g sehr mehlig kochende Kartoffeln, z.B. Augusta
  • 500 g festkochende Kartoffeln, z.B. Linda
  • 500 g Drillinge
  • 1–2 Handvoll frisches Franzosenkraut
  • 3 große Lauchzwiebeln
  • 1 Küchenzwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Salz und Pfeffer nach Belieben
  • Avocado, vorgekochte Maiskolben und Sauerrahm zum Garnieren

Und so kochst du die kolumbianische Hühnersuppe mit Franzosenkraut:

  1. Alle Kartoffeln schälen. Die mehlig und festkochenden Kartoffeln würfeln. Die kleinen Drillinge im Ganzen lassen.
  2. In einem großen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und das Suppenhuhn hineingeben. Etwa eine halbe Stunde kochen und dabei den aufsteigenden Schaum mit einer Kelle abschöpfen.
  3. Die vorbereiteten festkochenden Kartoffeln und Drillinge zum Suppenhuhn geben und für eine Viertelstunde weiterkochen.
  4. Zwiebel und Lauchzwiebeln würfeln, Knoblauch und Franzosenkraut hacken. Die Gewürze zusammen mit den mehlig kochenden Kartoffeln der Hühnersuppe beifügen. Alles so lange kochen, bis die mehlig kochenden Kartoffeln zerfallen.
  5. Das Suppenhuhn herausnehmen und das Fleisch vom Knochen lösen, in mundgerechte Stücke zerpflücken und wieder zurück in den Topf geben.
  6. Wenn der Eintopf bereits sämig eingekocht ist, Sahne dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die fertige Hühnersuppe wird am besten in flachen Schälchen gereicht und mit Avocado-Spalten, Kapern (oder auch den “falschen Kapern”) und einem Klecks Sauerrahm sowie mit vorgegarten Maiskolben serviert. Ein wenig frisch gehacktes Franzosenkraut sorgt für eine sattgrüne Garnierung.

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Welche (Wild-)Kräuter gehören an deine Gerichte? Wir freuen uns über Anregungen und Gedankenaustausch im Kommentarbereich unter diesem Beitrag.

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