Waldmeisterbowle mit weiteren Wildkräutern selber machen
Eine Waldmeisterbowle mit weiteren Wildkräutern ist ein wunderbares DIY-Projekt, bei dem du frische, regionale Pflanzen selbst sammelst und verarbeitest. So bestimmst du genau, welche Kräuter ins Getränk kommen und genießt ein aromatisches, erfrischendes Getränk ohne Zusatzstoffe.
Perfekt für Frühlings- und Sommerfeste, Picknicks oder gemütliche Nachmittage, bei denen du den Geschmack der heimischen Natur direkt ins Glas bringst.
Waldmeisterbowle mit weiteren Wildkräutern
Schwierigkeit: Einfach10
Portionen30
Minuten100
kcalFür die Waldmeisterbowle bildet der Waldmeister das aromatische Herz der Bowle. Eine kleine Menge zusätzlicher Wildkräuter wie Gundermann, Gänseblümchen, Giersch, Wiesenlabkraut, Taubnessel, Sauerampfer oder Veilchen verleiht feine Kräuternoten. So entsteht ein mildes, erfrischendes Getränk.
Der Waldmeister sollte vor der Blüte geerntet werden, da der Cumaringehalt danach stark ansteigt
Zutaten
1,5 L gekühlter Weißwein oder heller Traubensaft
0,75 L Sekt, alkoholfreier Sekt oder Mineralwasser
1 Handvoll Waldmeister (etwa 5 Gramm)
1 kleine Handvoll weitere Wildkräuter
Zubereitung
- Kräuter zu einem kleinen Sträußchen binden und etwa 1 Tag welken lassen, damit sich die Aromastoffe entfalten.
- Etwa die Hälfte des Weißweins oder Traubensafts in eine Bowleschüssel geben.
- Die Kräutersträußchen kopfüber über den Rand der Bowleschüssel hängen, z. B. auf einen querliegenden Kochlöffel, sodass nur die Blätter ins Getränk eintauchen und die Stiele oben bleiben.
- Für 10–20 Minuten ziehen lassen, dann die Sträußchen entfernen. Nicht länger ziehen lassen, sonst wird die Bowle leicht bitter
- Den restlichen Wein und Sekt oder Mineralwasser hinzufügen und kalt genießen.
Die Waldmeisterbowle mit weiteren Wildkräutern passt am besten in den Frühling und Frühsommer, wenn der Waldmeister frisch ist. Sie erfrischt auf Frühlings- oder Sommerfesten und eignet sich gut für Picknicks und Gartenpartys. Du kannst sie zu leichten Mahlzeiten, Desserts oder Kuchen servieren. Auch für gesellige Nachmittage bringt sie das Aroma regionaler Wildkräuter direkt ins Glas. Die heilsamen Pflanzenstoffe bleiben nur leicht erhalten, doch der frische Geschmack und das Kräuteraroma stehen im Vordergrund.
Waldmeister wird heute vor allem kulinarisch genutzt, hat aber auch eine lange Tradition in der Pflanzenheilkunde. Er kann krampflösend wirken, harntreibend sein und die Leber sowie die Gallenfunktion leicht unterstützen. Zudem soll er bei nervöser Unruhe und Kopfschmerzen beruhigend wirken. In der Phytotherapie werden ihm entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften zugeschrieben. Verantwortlich dafür sind Cumarin, Iridoid-Glykoside, Bitterstoffe und ätherische Öle.
Viele weitere Rezepte mit Waldmeister und anderen Heilpflanzen kannst du in unseren Büchern entdecken:
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