Kastanien-Salbe gegen schwere Beine, Ischias, Hexenschuss und mehr

Die heilsame Wirkung der Rosskastanie in einer selbstgemachten Salbe - gegen schwere Beine, Gelenkbeschwerden, Entzündungen und mehr.

Eine Gewöhnliche Rosskastanie kann bis zu 300 Jahre alt werden und jeden Herbst beschenkt sie uns reichlich mit ihren braunen Nussfrüchten. Kinder lieben die kleinen Kastanien und nutzen sie zum spielen oder basteln. Aber auch im Haushalt können sie vielseitig eingesetzt werden. Du kannst die Früchte zu selbst gemachtem Kastanien-Waschmittel verarbeiten oder als heilenden Badezusatz verwenden. Auch in einer selbstgemachten Salbe kannst du dir die gefäßstärkende und durchblutungsfördernde Wirkung der Kastanien zunutze machen.

Herstellung der Rosskastanien-Salbe

Für deine Salbe benötigst du folgende Zutaten:

Wie du die Rosskastanien-Tinktur herstellst, erfährst du in diesem Beitrag.

Die heilsame Wirkung der Rosskastanie in einer selbstgemachten Salbe - gegen schwere Beine, Gelenkbeschwerden, Entzündungen und mehr.

So gehst du zur Herstellung der Kastanien-Salbe vor:

  1. Olivenöl, Lanolin und Bienenwachs in ein Glas geben und im Wasserbad langsam soweit erwärmen bis alle Zutaten geschmolzen sind. Das Wasser sollte dabei nicht kochen. Das Wachs schmilzt bei etwa 60 °C.
  2. Die Tinktur in das selbe Wasserbad stellen und auf die gleiche Temperatur erwärmen.
  3. Die warme Tinktur langsam in das Öl-Wachs Gemisch geben und solange rühren bis die Masse etwas abgekühlt, aber noch flüssig genug zum Abfüllen ist.
  4. Die ätherischen Öle dazu geben und unterrühren.
  5. Fertige Salbe in kleine Tiegel füllen und ohne Deckel auskühlen lassen.

Anschließend die Tiegel verschließen und nicht vergessen sie zu beschriften. Die Salbe ist kühl gelagert mindestens drei Monate haltbar. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dich am Haltbarkeitsdatum der verwendeten Zutaten orientieren. Für eine lange Haltbarkeit ist hygienisches Arbeiten unerlässlich. Mit ein paar Tropfen Tocopherol (Vitamin-E-Öl) kannst du die Haltbarkeit ebenfalls verlängern.

Tipp: Es ist sehr wichtig, dass die Salbe so lange gerührt wird, bis sie anfängt zu abzukühlen damit sich das Öl nicht am Boden der Tiegel absetzt. Zum besseren Verrühren der Zutaten eignet sich auch ein Milchaufschäumer oder ein Pürierstab. Dabei kommt aber auch Luft in die Salbe und die Haltbarkeit verkürzt sich.

Anwendung der Kastaniensalbe

Kastanien verfügen über eine ganze Bandbreite an Wirkstoffen wie Saponine, Gerbstoffe und Aescin. Diese wirken unter anderem gefäßstärkend, blutgerinnungshemmend und entzündungshemmend, weshalb sie in Produkten wie Venenbalsam oder Beincreme genutzt werden.

Kastanien helfen bei schweren, müden und geschwollenen Armen und Beinen. Ob der Auslöser dafür Hitze, langes Sitzen oder Stehen ist, spielt dabei keine Rolle. Reibe Arm- und Fußgelenke morgens und abends mit der Salbe ein und massiere die betroffenen Hautpartien ohne Druck so lange, bis die Salbe eingezogen ist. Sie hilft die Venen zu stärken und den Blutfluss zu verbessern. Auch schmerzhafte Ödeme, Entzündungen und Juckreiz können auf diese Weise gelindert werden.

Tipp: Wenn du keine ätherischen Öle zur Hand hast, kannst du aus dem Olivenöl, etwas Zitronenschale und Wacholderbeeren auch ein Mazerat herstellen und damit deine Salbe anreichern.

Die heilsame Wirkung der Rosskastanie in einer selbstgemachten Salbe - gegen schwere Beine, Gelenkbeschwerden, Entzündungen und mehr.

Hast du Kastanien schon in selbstgemachten Pflegeprodukten verwendet? Beschreibe uns deine Erfahrungen in den Kommentaren!

Viele weitere Ideen für selbstgemachte Salben findest du hier und auch in unseren Buchtipps:

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2 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hi ,wir haben das rezept probiert ging auch schnell u einfach nur ist bei uns ein problem aufgetrten ,wenn man in der mitte die salbe abtragt ist da wie ein loch u es kommt kastanien tinktur heraus ,weis jemand was wir evtl falsch machten ?

    Antworten
    • Widar Odinsson

      Hallo, vielleicht habt ihr nicht lange oder intensiv genug gerührt, damit es genug zeit hatte sich vernünftig zu mischen, oder aber auch zu früh die Tinktur eingeträufelt. das bedarf einiger Versuche bis es dann klappt, den richtigen Moment zu finden.
      Es könnte aber auch daran liegen dass das Ölgemisch nicht die gleiche Temperatur hatte wie die Tinktur. Um diese Fehlerquelle auszuschließen nehme ich einen sehr weiten Topf und stelle beides, Öl und Tinktur parallel hinein, oder aber mit dem Thermometer nachprüfen.
      Das wäre alles was mir an Fehlerquellen einfiele.

      Drücke die Daumen für den nächsten Versuch!
      Gruß Odi

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