Rotkleepesto natürlich und aromatisch genießen
Rotkleepesto ist eine einfache Möglichkeit, saisonale Wildpflanzen regional und preiswert zu nutzen. Die Blätter und Blüten des Rotklees lassen sich im Frühling und Sommer sammeln und vielseitig in der Küche verarbeiten.
Wenn du das Pesto selbst zubereitest, bestimmst du die Zutaten und vermeidest unnötige Zusatzstoffe. Gleichzeitig entsteht ein würziger Aufstrich oder eine aromatische Sauce, die gut zu Pasta, Brot oder Gemüse passt.
Rotkleepesto selber machen
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen15
Minuten150
kcalSo bereitest du Rotkleepesto mit wenigen Zutaten schnell und unkompliziert selbst zu.
Zutaten
50 g frische Rotkleeblätter und Blüten
70 ml Rapsöl oder Olivenöl
30 g Sonnenblumenkerne
1 TL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
Zubereitung
- Sammle den Rotklee nur an unbelasteten Orten, fernab von viel befahrenen Straßen oder gedüngten Feldern. Wasche die Ernte anschließend vorsichtig und trockne sie gut.
- Sonnenblumenkerne ohne Fett in einer Pfanne kurz anrösten.
- Rotklee, Öl und Zitronensaft in einen Mixer geben.
- Sonnenblumenkerne hinzufügen und alles fein pürieren.
- Je nach gewünschter Konsistenz esslöffelweise Öl ergänzen, bis eine glatte Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- In ein sterilisiertes Glas füllen, mit einer dünnen Schicht Öl bedecken und kühl lagern.
Lagerung und Haltbarkeit
Bewahre das Rotkleepesto gut verschlossen im Kühlschrank auf. Dort hält es sich etwa 3–5 Tage. Achte darauf, immer einen sauberen Löffel zu verwenden, damit keine Keime ins Glas gelangen. Wenn du die Oberfläche zusätzlich mit etwas Öl bedeckst, bleibt das Pesto länger frisch und trocknet nicht aus.
Für eine längere Haltbarkeit kannst du das Pesto portionsweise einfrieren, zum Beispiel in kleinen Behältern oder Eiswürfelformen. So lässt es sich bei Bedarf einfach entnehmen und mehrere Monate lagern.
Rotkleepesto verwenden
Du kannst etwa 1–2 EL Rotkleepesto als Brotaufstrich genießen und damit Sandwiches oder belegte Brote verfeinern. Für Pasta reichen meist 2–3 EL pro Portion, damit die Nudeln eine würzige Kräuternote bekommen. Auch zu Ofengemüse, Kartoffeln oder Bowls passt das Pesto gut. In Dressings oder Dips sorgt schon eine kleine Menge für mehr Geschmack und frische Kräuteraromen.
Hinweis: Aufgrund der enthaltenen Phytoöstrogene sollten Schwangere, Stillende sowie Personen mit einer Vorgeschichte hormonabhängiger Erkrankungen den Verzehr von Rotklee vorab mit ihrem Arzt besprechen.
Tipp: Mit Rotklee und anderen regionalen Wildkräutern lässt sich eine Würzpaste mit Wildkräutern zubereiten.
Viele weitere Rezepte mit regionalen Wildpflanzen, die du in deiner Umgebung findest, kannst du in unseren Büchern entdecken:
Wie verwendest du den aromatischen Rotklee am liebsten? Teile deine Tipps und Rezepte in einem Kommentar!
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