Rosmarintee: Zubereitung, Anwendung und Wirkung

Rosmarintee ist ein natürliches, belebendes Heilmittel. Ob zur geistigen Frische am Morgen oder zur Unterstützung der Verdauung.

Wenn du deinem Körper und Geist etwas Gutes tun willst, brauchst du nicht weit zu suchen: Rosmarintee ist ein einfaches, aber kraftvolles Hausmittel. Der aromatische Tee aus frischem oder getrocknetem Rosmarin wirkt belebend, fördert die Konzentration und unterstützt die Verdauung. Dabei kannst du ihn – aus regionalem Rosmarin – ganz unkompliziert zu Hause herstellen.

Rosmarintee zubereiten

Schwierigkeit: Einfach
Portionen

1

Portionen
Zubereitungszeit

10

Minuten
Kalorien

1

kcal

So einfach gelingt dir die Zubereitung einer Tasse Rosmarintee, aus frischen oder getrockneten Blättern.

Zutaten

  • 1 TL Rosmarinblätter

  • 250 ml Wasser

  • Süßungsmittel deiner Wahl

Zubereitung

  • Rosmarin in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser übergießen.
  • Abgedeckt für 10-15 Minuten ziehen lassen, damit sich alle Inhaltsstoffe lösen.
  • Das am Deckel kondensierte Wasser in den Tee gießen, nach Geschmack süßen und warm genießen.

Anwendung von Rosmarintee

Du kannst Rosmarintee sowohl als Getränk genießen als auch äußerlich anwenden. Als Getränk wirkt er am besten morgens. Er ersetzt zwar keinen Kaffee, aber wirkt auf natürliche Weise anregend.

Der Kräutertee ist kraftvoll, und gerade deshalb ist ein bewusster Umgang wichtig. In der Regel werden 1–2 Tassen pro Tag empfohlen. Am besten wird er wegen seiner anregenden Wirkung morgens oder am Vormittag getrunken.

Als Kur angewendet werden zwei Tassen Rosmarintee täglich getrunken, eine morgens und eine nach dem Mittag. Nach vier Wochen sollte eine Pause von mindestens zwei Wochen eingelegt werden.

Wirkung von Rosmarintee

Die ätherischen Öle des Rosmarins – insbesondere Cineol, Campher und α-Pinen – wirken durchblutungsfördernd, kreislaufanregend und mild krampflösend.1 Rosmarin wird wissenschaftlich anerkannt zur unterstützenden Behandlung bei niedrigem Blutdruck. Diterpene wie Carnosolsäure sowie Rosmarinsäure besitzen zudem stark antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.2

In der Volksheilkunde gilt Rosmarin als pflanzlicher Muntermacher, der Stimmung, Konzentration und Gedächtnis beleben soll. Ihm werden traditionell auch antibakterielle und verdauungsfördernde Effekte zugeschrieben.

Äußerliche Anwendung von Rosmarintee

  • Seit Jahrhunderten wird Rosmarin äußerlich als Haarwasser eingesetzt, wo er die Kopfhaut beleben und das Haarwachstum anregen soll.3
  • Ein Gesichtsdampfbad mit Rosmarin hilft, die Poren zu öffnen, wirkt klärend und fördert die Durchblutung der Haut.
  • In Form von Umschlägen oder Badezusätzen kann er muskelentspannend und durchblutungsfördernd wirken, ideal bei Verspannungen oder kalten Gliedmaßen.

Vorsicht: Schwangere sollten den Konsum von Rosmarintee meiden, da er wehenfördernd wirkt.

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Welches ist dein liebstes Rezept mit dem aromatischen und heilsamen Rosmarin? Teile deine Tipps in den Kommentaren!

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  1. EMA, 2009 “Rosmarini aetheroleum – herbal medicinal product”  ↩︎
  2. Hamidpour, S. et al. (2017). „Rosmarinus Officinalis (Rosemary): A Novel Therapeutic Agent for Antioxidant, Antimicrobial, Anticancer, Antidiabetic, Antidepressant, Neuroprotective, Anti-Inflammatory, and Anti-Obesity Treatment.“  ↩︎
  3. Panahi et al., 2015, Skinmed “Rosemary oil vs minoxidil 2% for the treatment of androgenetic alopecia: a randomized comparative trial↩︎

Über mich

... experimentiert als gelernte Köchin am liebsten mit nachhaltigen und vegetarischen Rezepten und vermittelt ihr Wissen gerne unkompliziert weiter. Die Natur- und Tierfreundin mit langjähriger Reiterfahrung ist eine Expertin für Haustierzubehör, Naturkosmetik und natürliche Heilmittel.

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