Mehr als ein Zierstrauch: Leckeres Gelee aus Mahonienbeeren!
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Die Mahonie kommt besonders häufig in städtischen Parks als Zierpflanze vor. Vom Spätsommer bis in den Herbst zeigt sie ihre dunkelblauen Beeren, von denen viele denken, dass sie giftig sind. Der Gehalt an giftigen Alkaloiden ist jedoch sehr gering und wenn du zusätzlich die Samen entfernst, hast du nichts mehr zu befürchten. Im Gegenteil, die Beeren schmecken eingekocht, als fruchtig, süß-saures Gelee richtig lecker! Wie das geht und was zu beachten ist, zeige ich dir in diesem Beitrag.

Rezept für Mahoniengelee

Die blauen Beeren der Mahonie sind weiß-bereift und ab August erntereif. Wenn du unsicher in der Bestimmung dieser Pflanze bist, kann ich die Teilnahme an einer Wildkräuterführung empfehlen.

Die Beeren hängen in Trauben herab und schmecken ähnlich sauer wie Schwarze Johannisbeeren und leicht herb. Da sie viel Fruchtsäure enthalten, empfiehlt sich die Kombination mit säurearmen Früchten wie Mirabellen oder Äpfeln, welche etwa zur gleichen Zeit reifen.

Für ein leckeres Mahonien-Apfel-Gelee benötigst du:

  • etwa 800 g Mahonienbeeren
  • 600 ml Apfelsaft
  • 500 g Gelierzucker (2:1)

So gehst du vor:

  1. Beeren entstielen, waschen und mit etwas Wasser weich kochen.
  2. Durch ein Sieb passieren, Saft auffangen und 400 ml Saft abmessen.
  3. Mit dem Apfelsaft und dem Gelierzucker vermischen und unter Rühren aufkochen.
  4. Mindestens eine Minute sprudelnd kochen lassen.
  5. In desinfizierte Gläser füllen und fest verschließen.

Überraschend lecker: Koche Saft aus den Beeren der häufig vorkommenden Mahonie ein und du erhältst nicht nur ein ungiftiges sondern auch fruchtig-saures Gelee.

Wer das herbe Aroma mag, kann den Mahoniensaft auch pur zu Gelee oder Sirup verarbeiten. Was stellst du alles aus Mahonienbeeren her? Berichte uns in einem Kommentar unter diesem Beitrag!

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