Mehr als ein Zierstrauch: Leckeres Gelee aus Mahonienbeeren!

Koche Saft aus den Beeren der häufig vorkommenden Mahonie ein und du erhältst nicht nur ein leckeres fruchtig-säuerliches Gelee aus Mahonienbeeren.

Die Mahonie kommt besonders häufig in städtischen Parks als Zierpflanze vor. Vom Spätsommer bis in den Herbst zeigt sie ihre dunkelblauen Beeren, von denen viele denken, dass sie giftig sind. Der Gehalt an giftigen Alkaloiden ist jedoch sehr gering und wenn du zusätzlich die Samen entfernst, hast du nichts mehr zu befürchten. Im Gegenteil, die Beeren schmecken eingekocht, als fruchtig, süß-saures Gelee richtig lecker! Wie das geht und was zu beachten ist, zeige ich dir in diesem Beitrag.

Rezept: Gelee aus Mahonienbeeren

Rezept von NesrinSchwierigkeit: Einfach
Portionen

40

Portionen
Zubereitungszeit

20

Minuten
Kalorien

40

kcal
Gesamtzeit

45

Minuten

Dieses fruchtig-säuerliche Mahonien-Apfel-Gelee kombiniert wilde Beeren mit milder Apfelsüße und lässt sich schnell und unkompliziert haltbar machen.

Zutaten

  • etwa 800 g Mahonienbeeren

  • 600 ml Apfelsaft

  • 500 g Gelierzucker (2:1)

Zubereitung

  • Beeren entstielen, waschen und mit etwas Wasser weich kochen.
  • Durch ein Sieb passieren, Saft auffangen und 400 ml Saft abmessen.
  • Mit dem Apfelsaft und dem Gelierzucker vermischen und unter Rühren aufkochen.
  • Mindestens eine Minute sprudelnd kochen lassen.
  • In desinfizierte Gläser füllen und fest verschließen.

Mahonien-Beeren sammeln und sicher erkennen

Die blauen Beeren der Mahonie sind weiß-bereift und ab August erntereif. Wenn du unsicher in der Bestimmung dieser Pflanze bist, kann ich die Teilnahme an einer Wildkräuterführung empfehlen.

Die Beeren hängen in Trauben herab und schmecken ähnlich sauer wie Schwarze Johannisbeeren und leicht herb. Da sie viel Fruchtsäure enthalten, empfiehlt sich die Kombination mit säurearmen Früchten wie Mirabellen oder Äpfeln, welche etwa zur gleichen Zeit reifen.

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Wer das herbe Aroma mag, kann den Mahoniensaft auch pur zu Gelee oder Sirup verarbeiten. Was stellst du alles aus Mahonienbeeren her? Berichte uns in einem Kommentar unter diesem Beitrag!

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Über mich

Nach dem Studium in Nachhaltigem Tourismusmanagement begann Nesrin Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. Wichtig ist ihr die Naturverbindung, aus der jedes nachhaltige Handeln entspringt.

11 Kommentare
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  1. Wieso müssen wir den Wildtieren auch noch das Futter weg nehmen.

    Wer unbedingt herbe Marmelade, Gelee oder Konfitüre braucht, der kann schwarze Johannisbeeren kaufen oder im Garten sammeln.

    Finde solche Rezepte echt ÜBERFLÜSSIG und total egoistisch. Wie die meisten Menschen eben.

    Das Rezept gehört komplett entfernt.

    Nö, ich bin NICHT mit dem falschen Fuß aufgestanden, mir liegt die Natur und die Tiere am Herzen ❤️ – wenn man das rechnerisch betrachtet, merken es einige vielleicht, wie unüberlegt das alles ist. Wenn NUR ⅓ der Deutschen diese Beeren sammelt, um daraus was zum Essen für uns zu machen, was bleibt dann noch für die Vogelwelt übrig???

    Antworten
    • Kostbare Natur
      Kostbare Natur

      Hallo Chrissy,
      die Mahonie wächst auch ganz hervorragend im Garten!
      Im Übrigen finden wir, dass man es differenzierter sehen kann, und es ist gar nicht egoistisch – im Gegenteil: In der Natur achtsam und sparsam geerntete Beeren, Blätter & Co. stellen einen weitaus geringeren Eingriff in die Natur dar im Vergleich zur Landwirtschaft – also der üblichen und von dir vorgeschlagenen Alternative (Beeren aus dem Supermarkt). Denn auch diese Beeren müssen irgendwo wachsen. Das ist in der Regel eine Monokulturfläche, wo der Platz für intakte Natur verloren gegangen ist.
      Deshalb sehen wir es nicht so: Wild sammeln = der Natur etwas wegnehmen – denn mit dem Feldanbau nehmen wir der Natur viel mehr weg, nicht nur Beeren und Blätter, sondern den gesamten Lebensraum für Wildpflanzen und Tiere.
      So gesehen wäre es ein großer Gewinn für Tier- und Pflanzenwelt, wenn mehr Menschen den achtsamen Weg zurück zur Natur finden und rücksichtsvoll kleine Mengen für den Eigenbedarf ernten – wenn sie im gleichen Atemzug weniger landwirtschaftliche Produkte kaufen. Denn nur mit weniger Nachfrage nach solchen Produkten, insbesondere aus konventionellem Anbau, besteht auch die Chance, dass bewirtschaftete Flächen wieder in echte wilde Natur zurück umgewandelt werden. Für solche Rückkonvertierung gibt es hierzulande zahlreiche Programme, und wir alle können mit einem bewussteren Umgang mit der uns umgebenden kostbaren Natur dafür sorgen, dass mehr davon entsteht.
      Liebe Grüße

  2. Ich nehme 750 ml ausgepressten Saft der Mahonie und 250 ml Apfel oder anderen Fruchtsaft und 1 Päckchen Gelierzucker 2:1 und es wird ein super leckerer Gelee

    Antworten
  3. Liebes Team, das ist ja toll, dass ihr die Mahonie mal vorstellt! Viele denkn immer noch, die Beeren wären giftig, dabei ist das Gelee verklich ein Genuss. Ich mixe meist noch ein paar Quitten dazu, das gibt eine herrliche herbe Süße.

    Liebe Grüße,
    Annegret

    Antworten
  4. Hallo ich habe Mahonienmarmelade gekocht mit durch den Sieb passieren bekommt man zu wenig Saft,
    habe mir Enstsafter ausgeliehen und habe aus 3 kg Mahonien 2 kg rausgeschleudert
    Rezept:
    2 Kg entkernte Mahonienmasse
    300 Gramm Stachelbeere
    700 Gramm Äpfel
    Saft einer Zitrone
    1 Kg Gelierzucker
    Ein Päckchen Gelfix extra
    Ganz zum Schluss 5 EL Strohrum
    Schmeckt sagenhaft.

    Antworten
  5. Hallo Nesrin, du schreibst, dass desinfizierte Gläser benutzt werden sollen. Bitte ändere das, es könnte für Anfänger missverständlich sein. Es wird ja hier nicht mit chemischen Mitteln desinfiziert, sondern es reicht vollkommen, die Gläser auszukochen. ( Meine Jahrzehnte lange Erfahrung). Mahonie habe ich tatsächlich noch nie verarbeitet. Aber mein Gärtner erzählte mir, dass sie essbar sind. Lieben Dank für das Rezept. Ich werde es ausprobieren in abgeänderter Form. Viele Grüße von Malen

    Antworten
    • Ich koche die Beeren mit Wasser bedeckt auf und presse sie anschliessend mit einem Holzlöffel durch ein Sieb. Masse abwägen und mit der nötigen Menge Gelierzucker einkochen. Viel Erfolg.

  6. Es würde doch ausreichen extra Gelatine ohne Zucker dazugeben damit das fester wird

    Antworten
    • muss man wirklich ALLES mit tierischer Gelatine verdicken???
      ALLE Marmeladen, Gelees und Konfitüren können mit Pektin gemacht werden und sind somit von Natur aus vegan!!!

  7. Gabriela1962
    Gabriela1962

    Ich habe das Rezept heute gemacht ist das ein leckeres Gelee.
    Es ist wirklich ein ganz toller Geschmack danke für das tolle Rezept.

    Antworten
    • Gabriela1962
      Gabriela1962

      ….es muss mehr Gelierzucker rein bei dieser Mengenangabe oben sind Rezept wird es nichts. Alleine schon beim Gelierzucker 500 g soll eine Flüssigkeit von 750 ml sein aber im Rezept ist das schon ein Liter ich selber habe jetzt 200 g Gelierzucker dazu gegeben musste alles neu ansetzen es ist einfach nicht fest geworden. Aber sonst total

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