Heilkräftiger Huflattichtee gegen Atemwegsbeschwerden
Der Huflattich ist eine traditionelle Heilpflanze, die besonders für ihre lindernde Wirkung bei Atemwegserkrankungen bekannt ist. Die Blüten und Blätter der Huflattichpflanze enthalten wertvolle Schleimstoffe, die gereizte Atemwege beruhigen und das Abhusten erleichtern. Aus ihnen lässt sich ein heilkräftiger Huflattichtee ganz einfach zubereiten.
Mit seinem milden, krautigen Geschmack und den natürlichen Heilkräften bietet Huflattichtee eine sanfte, pflanzliche Alternative zur Linderung von Erkältungssymptomen. Hier erfährst du, wie du ihn einfach zu Hause zubereitest.
Hinweis: Verwende nur den Huflattichtee, den du in der Apotheke erhältst. Aufgrund der Pyrrolizidine ist der Huflattich leberschädigend und krebserregend, wenn er über längere Zeit in hohen Dosen eingenommen wird.1
Rezept für Huflattichtee
Schwierigkeit: Einfach1
Portionen15
Minuten3
kcalZutaten
2 TL getrocknete Huflattichblätter
250 ml Wasser
1 TL Honig nach Geschmack
Zubereitung
- Huflattich in ein Teesieb geben und mit 250 ml heißem, aber nicht mehr sprudelnd kochendem Wasser übergießen.
- Den Tee abgedeckt für zehn Minuten ziehen lassen.
- Das kondensierte Wasser am Deckel in den Tee gießen, das Teesieb entfernen und nach Geschmack süßen. Den warmen Tee genießen.
Zur Linderung von Atemwegsbeschwerden und bei einer beginnenden Erkältung werden bis zu zwei Tassen Huflattichtee am Tag getrunken.
Huflattich enthält Schleimstoffe, die helfen, die gereizten Schleimhäute in den Atemwegen zu beruhigen. Insbesondere bei festsitzendem Schleim trägt er dazu bei, diesen zu verdünnen und das Abhusten zu erleichtern.2 Ausserdem enthält das Kraut entzündungshemmende Stoffe.3
Äusserlich angewendet soll Huflattichtee auch eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung haben. Traditionell wird er als Gesichtswasser gegen unreine Haut und als Haarspülung gegen juckende Kopfhaut eingesetzt. Als Dampfbad für das Gesicht soll er die Poren öffnen und beruhigend auf gereizte Haut wirken.
Viele weitere heilsame Rezepte mit Wildpflanzen findest du in unserem Buchtipp:
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- Kopp, T., Abdel-Tawab, M. & Mizaikoff, B. (2020). Extracting and Analyzing Pyrrolizidine Alkaloids in Medicinal Plants: A Review. Toxins, 12(5), 320 ↩︎
- Chen, S., Dong, L., Quan, H., Zhou, X., Ma, J., Xia, W., Zhou, H. & Fu, X. (2020). A review of the ethnobotanical value, phytochemistry, pharmacology, toxicity and quality control of Tussilago farfara L. (coltsfoot). Journal Of Ethnopharmacology, 267, 113478. 8 ↩︎
- Yang, L., Jiang, H., Wang, S., Hou, A., Man, W., Zhang, J., Guo, X., Yang, B., Kuang, H. & Wang, Q. (2020). Discovering the Major Antitussive, Expectorant, and Anti-Inflammatory Bioactive Constituents in Tussilago farfara L. Based on the Spectrum–Effect Relationship Combined with Chemometrics. Molecules, 25(3), 620 ↩︎
