Granatapfelsaft selber machen und vielseitig verwenden
Granatapfelsaft selber zu machen bringt den intensiv fruchtigen Geschmack der Kerne direkt ins Glas. Der Saft schmeckt säuerlich, leicht herb und angenehm aromatisch. Granatäpfel enthalten außerdem verschiedene Pflanzenstoffe und Vitamin C. So bringt der selbst gemachte Saft neben seinem intensiven Geschmack auch einige wertvolle Inhaltsstoffe ins Glas.
Du kannst den Granatapfelsaft pur trinken oder mit Wasser verdünnen. Auch für Schorlen, Dressings, Desserts und herzhafte Gerichte eignet er sich. So nutzt du die Früchte vielseitig und vermeidest unnötig große Mengen.
Ein frischer Granatapfel fühlt sich fest an und gibt auf Druck kaum nach. Achte beim Einkauf auf schwere Früchte mit fester, straffer Schale. Ein hohes Gewicht deutet auf einen guten Saftgehalt hin.
Granatapfelsaft selber machen
Schwierigkeit: Einfach3
Portionen15
Minuten85
kcalMit zwei reifen Granatäpfeln entsteht eine kleine Menge aromatischer Saft, die sich gut innerhalb weniger Tage verbrauchen lässt.
Zutaten
2 große, reife Granatäpfel
Zubereitung
- Granatäpfel waschen und halbieren.
- Die Kerne am besten in einer Schüssel unter Wasser herauslösen. So sinken die Kerne nach unten, die bitteren weißen Häutchen schwimmen oben und rote Saftspritzer in der Küche werden vermieden.
- Die Kerne in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mit einem Nudelholz sanft flachrollen, um den Saft auszupressen. Alternativ kannst du die Granatapfelhälften direkt mit einer sauberen Zitrus- oder Hebelpresse entsaften.
- Die Masse durch ein feines Sieb oder Passiertuch geben und den Saft gründlich ausdrücken.
- Den fertigen Saft in eine sterilisierte Flasche füllen, gut verschließen, im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2 bis 3 Tagen genießen.
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Granatapfelsaft schmeckt pur angenehm fruchtig und säuerlich. Als Schorle wird er milder und erfrischender. Dafür den Saft mit Mineralwasser mischen und nach Geschmack etwas Zitronenmelisse oder Minze ergänzen.
Tipp: Vor dem Einschenken die Flasche kurz und vorsichtig schütteln. So verteilen sich abgesetzte Fruchtbestandteile wieder gleichmäßig im Saft. Eine leichte Trübung ist bei selbst gemachtem Direktsaft völlig normal.
Auch zum Frühstück kannst du den Saft einsetzen. Ein kleiner Schuss passt in Naturjoghurt, Quark oder einen Smoothie und bringt eine fruchtige Säure hinein. Besonders gut harmoniert er mit Banane, Apfel, Beeren und Haferflocken.
In der herzhaften Küche sorgt Granatapfelsaft für eine angenehme Säure. Verwende ihn für Salatdressings oder mische ihn mit Öl, Senf und etwas Honig. Auch Linsen, Couscous, Bulgur und Ofengemüse profitieren von der fruchtigen Note.
Für Desserts kannst du den Saft leicht einkochen und damit Pudding, Vanilleeis, Panna cotta oder Käsekuchen verfeinern. Auch über Obstsalat oder Vanillejoghurt passt er gut.
Besonders interessant wird Granatapfelsaft in warmen Gerichten. Gib ihn zum Beispiel in eine Sauce zu gebackenem Gemüse oder kombiniere ihn mit kräftigen Zutaten wie Feta, Walnüssen und Hülsenfrüchten. So bringt der Saft eine fruchtige Säure ins Gericht, ohne dass es süß schmeckt.
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Wie verwendest du den Granatapfel am liebsten in der Küche? Teile deine Tipps und Rezepte in den Kommentaren!
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