Kraftvolle Holunderblütentinktur – gegen Heuschnupfen und Erkältungen

Die Holunderblüten sind reich an ätherischen Ölen und wertvollen sekundären Pflanzenstoffen. Mit einer Tinktur kannst du ihre Heilkräfte das ganze Jahr über nutzen.

Der Schwarze Holunder gehört zu den beliebtesten Wildpflanzen in Europa. Im Frühjahr betört er uns mit seinen wunderschönen, aromatischen Blüten und im Herbst schenkt er uns seine stärkenden Beeren.

Es gibt viele leckere Rezepte mit Holunderblüten. Du kannst sie auch trocknen und das ganze Jahr über als Holunderblütentee anwenden. Eine weitere Möglichkeit, die heilsamen Kräfte der Blüten aufzubewahren, ist die Zubereitung einer Tinktur. Der alkoholische Auszug hilft unter anderem bei hartnäckigen Erkältungskrankheiten und kann äußerlich angewandt die Wundheilung unterstützen.

Holunderblütentinktur herstellen

Eine Tinktur mit Holunderblüten ist einfach angesetzt. Du kannst sowohl frische als auch getrocknete Blüten verwenden. Das wird benötigt:

  • Holunderblüten ohne Stiele
  • Alkohol, mindestens 40% – z.B. Ansatzalkohol, aber ein einfacher Korn oder Wodka genügt auch

So wird die Tinktur hergestellt:

  1. Frische Blüten locker in ein Schraubglas geben, bis es etwa halb voll ist.
  2. Glas mit Alkohol auffüllen.
  3. Zwei bis drei Wochen ziehen lassen, dabei gelegentlich schütteln.
  4. Abseihen und in Braunglasflaschen kühl und dunkel verwahren.

Falls du getrocknete Blüten verwendest, benötigst du etwa zwei Esslöffel je 100 ml Alkohol.

Holunderblütentinktur verwenden

Die Blüten des Holunders sind berühmt für ihre schweißtreibende Wirkung und so kann die Tinktur besonders gute Dienste bei Erkältungen leisten. In ihr enthalten sind die ätherischen Öle, Flavonoide, Glycoside, Gerbstoffe und Schleimstoffe der Blüten. Sie beschleunigt die Entgiftung und regt das Immunsystem an. Allergikern soll die regelmäßige Einnahme der Tinktur während der Heuschnupfenzeit Linderung verschaffen.

Die Tinktur kann mit Wasser oder Tee verdünnt oder auf ein Stück Zucker geträufelt eingenommen werden. Dabei sollten pro Tag nicht mehr als 30 Tropfen eingenommen werden.

Äußerlich kann die Tinktur zweimal täglich auf kleinere Verletzungen getupft werden, um die Wundheilung zu fördern.

Die Holunderblüten sind reich an ätherischen Ölen und wertvollen sekundären Pflanzenstoffen. Mit einer Tinktur kannst du ihre Heilkräfte das ganze Jahr über nutzen.

Weitere Rezepte mit Tinkturen aus Holunderblüten findest du in unserem Buchtipp:

Mit welchen Pflanzen stellst du Tinkturen her? Hinterlasse uns einen Kommentar!

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2 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hallo und guten Tag.
    Muss man die Blüten komplett von den Stielen entfernen oder kann man die dünn verzweigten Stiele mit ansetzen?

    Viele Grüße und ein Daumen hoch für diese hilfreiche und wunderbare Seite.
    Anni

    Antworten
    • Annett Grube

      Wer sich die Arbeit machen möchte, kann die kleinen Blüten abzupfen. Für mich persönlich ist das zu aufwendig, da ich immer gaaanz viel mit Hollerblüten mache. Deshalb schneide ich nur die großen Stängel ab, so nah wie möglich an den Blüten.
      LG Annett

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