Grüner Kartoffelstampf mit Giersch und Knoblauchsrauke

Ärger dich nicht über Giersch und andere Wildkräuter. Nutze ihre Vorzüge, um deine Speisen gesünder und schmackhafter zu machen!

Kartoffelstampf ist eine einfach herzustellende Beilage, die je nach Jahreszeit wunderbar abgewandelt werden kann.

Durch Zugabe von gekochten Karotten erhältst du eine orange Färbung, roten Kartoffelbrei bekommst du durch Zugabe roter Rüben und mit frischen Kräutern bekommt der Kartoffelstampf eine appetitliche, grüne Farbe.

Für die letzte Variante verwende ich am liebsten zwei gesunde und schmackhafte Wildkräuter: Giersch und Knoblauchsrauke.

Vorzüge von Giersch und Knoblauchsrauke

Der petersilienartige Geschmack des Giersch passt hervorragend zu dem recht neutralen Geschmack der gekochten Kartoffeln. Die Knoblauchsrauke wiederum schmeckt pfeffrig und verleiht dem Püree ein angenehmes Knoblaucharoma, ohne nach dem Verzehr nach Knoblauch zu riechen.

Früher wurden Giersch und Knoblauchsrauke in Gärten kultiviert. Dank der Züchtung von modernen Gemüsesorten und Kräutern sind sie jedoch inzwischen fast in Vergessenheit geraten und werden von vielen Gärtnern als lästiges Unkraut betrachtet.

Dabei wird oft vergessen, dass genau wie bei alten Obst-Sorten, diese ursprünglichen Gemüsesorten reich an Nährstoffen und Geschmack sind. So bietet der Giersch zum Beispiel viermal so viel Vitamin C wie Zitronen und dreizehnmal so viele Mineralien wie Grünkohl.

Kartoffelstampf mit Giersch und Knoblauchsrauke

Folgende Zutaten brauchst du für deinen gesunden, grünen Kartoffelbrei:

  • 800 g Kartoffeln
  • 1 Handvoll Gierschblätter
  • 1 Handvoll Knoblauchsrauke
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Muskatnuss

So erhältst du geschmeidigen, grünen Kartoffelstampf:

  1. Kartoffeln schälen, vierteln und weichkochen.
  2. Die Kräuter waschen, trocken schleudern und fein hacken.
  3. Die gekochten Kartoffeln abgießen, zurück in den Topf geben und zerdrücken.
  4. Die kleingehackten Kräuter und das Olivenöl untermischen.
  5. Mit Salz und etwas Muskatnuss abschmecken.

Ich bevorzuge die Herstellung mit einem Kartoffelstampfer oder einer händischen Kartoffelpresse. Im elektrischen Mixer bearbeitet erhält man leider oft eine zähe, schleimige Konsistenz.

Wer seinem Kartoffelbrei eine feinere Struktur verleihen möchte, mischt der Kartoffelmasse noch etwas warme Milch oder Sahne bei. Das Olivenöl kann in diesem Fall auch durch Butter ersetzt werden.

Tipp: Probiere doch auch einmal warmen Kartoffelsalat mit Knoblauchsrauke!

Grünes Kartoffelpüree mit Giersch und Knoblauchsrauke ist eine tolle Beilage, die der ganzen Familie schmeckt. Nutzt du noch andere Wildkräuter für deine Kartoffelbeilagen?

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