Salbeitee – wertvolle Hilfe bei Erkältung, Entzündungen, Schweißbildung und vielem mehr
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Salbei ist nicht nur ein Würzkraut sondern auch eine starke Heilpflanze, nicht umsonst wurde er 2003 zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Er hat eine Vielzahl an wertvollen Wirkstoffen und ätherischen Ölen, welche eine ganze Reihe von Beschwerden lindern können.

Salbei kann unter anderem bei Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden, Verdauungsproblemen oder Entzündungen eingesetzt werden. Wie du einen heilsamen Tee mit Salbeiblättern zubereitest und bei welchen Beschwerden er alles helfen kann, erfährst du in diesem Beitrag.

Salbeitee zubereiten

Für einen Teeaufguss werden die Blätter verwendet, welche das ganze Jahr über geerntet werden können. Es empfiehlt sich die Triebe etwa zehn Zentimeter über der Erde abzuschneiden, die Blätter vom Stiel zu lösen und sofort an einem schattigen Ort zu trocknen. Alternativ kann auch der wild wachsende Wiesensalbei verwendet werden, seine Wirkung ist allerdings weniger stark, als die des echten Salbeis.

Gehe zum Aufbrühen des Tees wie folgt vor:

  1. Einen Teelöffel zerkleinerte Salbeiblätter mit etwa 150 ml siedendem Wasser übergießen.
  2. Zugedeckt drei bis fünf Minuten ziehen lassen.
  3. Tee abseihen und das kondensierte Wasser am Deckel mit in den Tee gießen, es ist reich an ätherischen Ölen.

Salbei ist mehr als ein Gewürz und kann auf sanfte aber wirkungsvolle Weise bei zahlreichen Beschwerden helfen. Probiere doch mal einen heilenden Tee mit Salbeiblättern!

Wirkung des Salbeitees

Salbei kann mit seinen antibakteriellen und entzündungshemmenden Inhaltsstoffen viele Erkältungsbeschwerden wie Husten, Halsschmerzen, Fieber oder Heiserkeit lindern. Zusätzlich stärkt er das Immunsystem und beschleunigt das Abklingen der Symptome.

Bei einer ganzen Reihe von magen-Darm-Beschwerden kann das Kraut Linderung verschaffen. Durch seine verdauungsfördernden, entkrampfenden und blähungslindernden Wirkstoffe kann Salbeitee unter anderem Bauchschmerzen, unregelmäßige Verdauung, Blähungen und Appetitlosigkeit mindern.

Dank seiner schweißhemmenden Wirkung ist Salbeitee ein wirksames Mittel gegen Schwitzen und Hitzewallungen während der Menopause.

Auch bei Entzündungen im Mundraum ist Salbeitee ein beliebtes Heilmittel. Er wirkt desinfizierend und entzündungshemmend und kann Mandel- oder Schleimhautentzündungen lindern. Mit dem abgekühlten Tee wird dafür stündlich einmal gegurgelt oder gespült.

Äußerliche Anwendung des Salbeitees

Auch äußerlich angewendet kann Salbeitee gegen Schweißbildung helfen, nicht nur während der Wechseljahre. Für ein erfrischendes Fußbad gegen Schweißfüße, gib dem Wasser eine Tasse warmen Salbeitee bei. Die antibakterielle Wirkung vermindert zusätzlich Gerüche.

Bei schlecht heilenden Wunden, Ekzemen, Hautentzündungen und Insektenstichen kann der Tee in Form von Waschungen oder Umschlägen eingesetzt werden. Er trägt dazu bei Entzündungen zu lindern, Bakterien zu töten und die Wundheilung zu verbessern.

Bei selbstgemachten Deodorants ist ätherisches Salbeiöl eine hervorragende Zutat gegen Schweißbildung.

Viele weitere heilende Anwendungen und Rezepte für Salbei findest du in unserem Buchtipp:

Wie verwendest du diese kräftige Heilpflanze am liebsten? Teile deine Rezepte und Erfahrungen mit anderen Lesern in einem Kommentar!

Salbei ist mehr als ein Gewürz und kann auf sanfte aber wirkungsvolle Weise bei zahlreichen Beschwerden helfen. Probiere doch mal einen heilenden Tee mit Salbeiblättern!

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