Lavendelsalbe beruhigt den Körper und Geist
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Lavendel ist besonders reich an ätherischen Ölen, weswegen er auch gerne für verschiedene Kosmetikprodukte verwendet wird. Ursprünglich stammt er aus dem Mittelmeerraum, wo er auch großflächig angebaut wird. Bei den hohen Temperaturen und in Höhen von über 1000 m fühlt er sich am wohlsten. Aber auch in nördlicheren Gegenden ist verwilderter Lavendel immer häufiger anzutreffen. Seine leuchtend lila Blüten, mit ihrem starken aromatischen Duft, sind nicht nur ein Genuss für unsere Augen und Nasen, sie ziehen auch zahlreiche Bienen und Hummeln an.

Der Lavendel ist auch eine starke Heilpflanze und kann mit seinem intensiven Aroma sowohl den Körper als auch die Seele entspannen. Die Lavendelblüten besitzen zahlreiche heilende Inhaltsstoffe, weswegen er 2008 zur Heilpflanze des Jahres ernannt wurde. Seinen beruhigenden Duft verdankt er dem enthaltenen Linalylacetat, welches sowohl entspannend wirkt als auch eine gewisse Glückseligkeit auslöst. Diesen Duft und einige der anderen positiven Eigenschaften des Lavendels kannst du dir in einer selbstgemachten Salbe sehr leicht zu Nutze machen.

Lavendelsalbe selbst herstellen

Es gibt sehr viele Lavendelarten und die Mengen der einzelnen Inhaltsstoffe variieren zwar etwas, aber alle sind reich an den wertvollen ätherischen Ölen. Deshalb kannst du bei der Herstellung deiner Salbe frei wählen.

Folgende Zutaten benötigst du:

Wie du den Ölauszug mit frischem oder getrockneten Lavendel herstellst, erfährst du hier.

Aus den lila Blüten des Lavendels lässt sich im Handumdrehen eine aromatische Salbe zaubern die nicht nur deinen Körper sondern auch deine Nerven entspannen kann.

So wird die Salbe hergestellt:

  1. Lavendelöl und Bienenwachs in ein Glas geben und in einem Wasserbad langsam erwärmen, bis das Bienenwachs vollständig geschmolzen ist.
  2. Ein paar Tropfen auf einen kalten Teller geben und erkalten lassen, um die Konsistenz der Salbe zu prüfen. Sollte sie zu fest sein, dann gib noch etwas mehr Öl hinzu. Falls sie zu weich ist, füge einfach etwas mehr Wachs hinzu.
  3. Die fertige Salbe in Tiegel oder Schraubgläschen abfüllen,  optional ätherisches Öl hinzugeben und verrühren, beschriften und an einem kühlen und lichtgeschützen Ort aufbewahren.

Anwendung der Lavendelsalbe

Lavendelsalbe hat eine beruhigende Wirkung und ist dank des enthaltenen Linalool für die Pflege trockener und sensibler Haut sehr gut geeignet. Sie wirkt antiseptisch, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Außerdem wirkt Lavendel wundheilend und kann auch bei unreiner und gereizter Haut verwendet werden.

Die wohl markanteste Eigenschaft von Lavendel ist sein intensives Aroma, welches eine positive Wirkung auf die Psyche hat. So kann regelmäßiger Gebrauch der Lavendelsalbe das Zentrale Nervensystem beruhigen und die Nerven vor Reizüberflutung schützen.

Insgesamt hat dieser charakteristische Duft eine entspannende und beruhigende Wirkung auf Körper und Seele und kann Einschlafprobleme und Unruhe lindern. Verwende dazu die Salbe abends vor dem Schlafengehen.

Auch auf die Schleimhäute und die Nasennebenhöhlen wirkt sich Lavendel sehr positiv aus. Bei einer Erkältung helfen die enthaltenen Stoffe, überschüssigen Schleim zu lösen und die Schleimhäute zu beruhigen. Die entzündungshemmenden und schmerzlindernden Inhaltsstoffe verbessern zusätzlich das Wohlbefinden. Reibe dazu zwei- bis dreimal täglich den Brust- und Halsbereich mit der Lavendelsalbe ein.

Die entzündungshemmenden und antiseptischen Inhaltsstoffe dieser Salbe helfen aber auch deiner Haut. Bei Juckreiz, Hautirritationen, Entzündungen und Insektenstichen kann sie helfen, Schmerzen zu lindern und den Selbstheilungsprozess der Haut anzuregen.

Aus den lila Blüten des Lavendels lässt sich im Handumdrehen eine aromatische Salbe zaubern die nicht nur deinen Körper sondern auch deine Nerven entspannen kann.

Hast du dieses oder andere Salbenrezepte schon einmal ausprobiert? Beschreibe uns deine Erfahrungen unten in den Kommentaren!

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