Bärlauchsalz – mit dem wilden Knoblauch lecker und gesund würzen
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Bärlauch ist im Frühjahr in lichten Wäldern oft zu finden, man erkennt ihn leicht an seinem knoblauchartigen Geruch und Geschmack. Er kommt flächendeckend vor, zieht seine Blätter aber nach der Blütezeit vollkommen zurück. So sollte man die optimale Erntezeit im März und April nicht versäumen, um die heilkräftige Pflanze zu nutzen. Das angenehme Aroma lässt sich zum Beispiel fantastisch in einem Gewürzsalz konservieren.

Bärlauchsalz zubereiten

Bärlauch wirkt, ähnlich wie der Knoblauch, entgiftend und blutreinigend. Wie so viele Frühjahrskräuter hilft er auch, den Übergang vom Winter in das Frühjahr gut zu meistern und die Frühjahrsmüdigkeit zu überkommen.

Die Blätter des “wilden Knoblauchs” versorgen den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, verlieren aber auch den Großteil ihrer Wirkstoffe, wenn sie getrocknet werden. Daher stelle ich mein Bärlauchsalz am liebsten mit frischgepflückten Blättern direkt nach dem Waldspaziergang her.

Du brauchst nur zwei Zutaten für das grüne Gewürz:

  • 200 g Bärlauch
  • 1 kg Natursalz

Bei der Zubereitung mit frischem Grün nimmt das Salz den Geschmack des Bärlauch viel besser auf und kann ihn dann auch wieder toll an die Speisen abgeben:

  1. Bärlauch waschen, trocken schleudern und in Streifen schneiden.
  2. Mit etwa 100 bis 200 g des Salzes in einer Küchenmaschine fein vermischen. So entsteht eine grüne, eher feuchte Masse.
  3. Mit dem restlichen Salz vermengen.
  4. Die gesamte Masse auf ein Backblech mit Backpapier verteilen.
  5. Trocknen lassen, am besten an der Luft.

Bärlauch ist unglaublich lecker und gesund. Leider steht er uns nur wenige Wochen im Jahr zur Verfügung. So nutzt du den wilden Knoblauch das ganze Jahr!

Falls das Frühlingswetter ein Trocknen im Freien nicht zulässt, kannst du das Salz auch im Backrohr bei knapp 40 Grad Celsius und leicht geöffneter Tür trocknen. Bei zu feuchter Witterung habe ich die Erfahrung gemacht, dass Bärlauchsalz leicht klumpt, während es trocknet. In dem Fall hilft ein Fleischklopfer oder gib das fertig getrocknete Salz nochmals zum Mahlen in der Küchenmaschine.

Bärlauchsalz ist nahezu unbegrenzt haltbar, sollte aber am besten innerhalb eines Jahres verbraucht werden. Es schmeckt auch nach dieser Zeit noch gut, hat aber viele gesundheitliche Vorteile eingebüßt.

Ich verwende Bärlauchsalz am liebsten auf knackigem Gemüse, auf das ich es erst beim Anrichten dekorativ streue.

Bärlauch ist unglaublich lecker und gesund. Leider steht er uns nur wenige Wochen im Jahr zur Verfügung. So nutzt du den wilden Knoblauch das ganze Jahr!

Hast du noch andere Tipps für schmackhafte Kräutersalze? Dann hinterlasse uns einen Kommentar!

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  • Schachinger Christine

    Bärlauchsalz habe ich schon gemacht. Es ist sehr gut geworden und leicht zu machen…

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