Pikanten Brotaufstrich mit Bärlauch selber machen
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Sehnst du dich auch wieder nach frischem saftigen Grün, wenn der Winter langsam zu Ende geht? Dann solltest du die Bärlauchsaison im März und April nicht verpassen. Bärlauch schmeckt ähnlich wie Knoblauch und ist unglaublich lecker. Er bietet zudem viele gesunde Inhaltsstoffe, die unseren Stoffwechsel anregen und den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralien versorgen.

Falls es in deiner Region nur wenig Bärlauch gibt, halte doch mal Ausschau nach dem sogenannten Wunderlauch, oder Berliner Bärlauch oder der Knoblauchsrauke. Auch diese beiden Pflanzen eignen sich hervorragend für das folgende Rezept für schmackhaften, gesunden Brotaufstrich.

Rezept für Bärlauchaufstrich mit Wildkräutern

Bärlauch schmeckt nicht nur pur, sondern auch kombiniert mit anderen Wildkräutern als Brotaufstrich. Ich kombiniere ihn zum Beispiel mit Giersch und Gundermann, zwei würzige Kräuter, die gut zum Aufstrich passen und sehr häufig vorkommen. Du kannst aber auch experimentieren und den Brotaufstrich mit anderen Wildkräutern wie Vogelmiere, Taubnessel, oder Löwenzahn verfeinern. Tipps zum Sammeln findest du weiter unten.

Für den Bärlauchaufstrich benötigst du:

So bereitest du den Aufstrich zu:

  1. Zwiebel in Würfel schneiden und die Kräuter fein hacken.
  2. Frischkäse und Schmand miteinander verrühren.
  3. Kräuter und Zwiebel hinzugeben und gut vermischen.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich der Bärlauchaufstrich einige Tage. Die Bärlauchcreme schmeckt nicht nur auf dem Brot, sondern auch gut zu Pellkartoffeln oder im Salat.

Tipp: Wenn du auf den Geschmack von Bärlauch gekommen bist, probiere doch einmal diese Rezepte mit Bärlauch aus.

Hinweise zum Sammeln von Bärlauch

Achte beim Sammeln darauf, dass es sich wirklich um Bärlauch handelt, denn es gibt einige giftige Doppelgänger!

Falls du beim Bestimmen und Sammeln von Wildkräutern unsicher bist, kannst du deine Pflanzenkenntnisse bei einer geführten Kräuterwanderung vertiefen.

Damit sich der Bärlauchbestand weiter vermehren kann und Tiere und andere Sammler auch noch etwas finden, ist es ratsam, immer einige Pflanzen stehen zu lassen. Grundsätzlich sollte nie mehr als ein drittel gesammelt werden und bedenke: “Ein guter Sammler ist unsichtbar”

Mit diesem Bärlauchaufstrich bringst du Abwechslung aufs Brot und startest gesund in den Frühling.

Wie verarbeitest du Bärlauch am liebsten? Über einen Kommentar von dir freuen wir uns!

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