Diese Wildkräuter kannst du im Oktober sammeln
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Im Oktober hält der Herbst Einzug und die Kräfte der Pflanzen ziehen sich langsam in die Wurzeln zurück. Die unterirdischen Teile der Pflanzen sind oft nicht leicht zu finden und umso schwerer zu identifizieren. Merke dir also wenn möglich schon frühzeitig ihren Standort.

Die Nachtkerzenwurzel schmeckt nach Schwarzwurzel ist in als Aufstrich sehr lecker. Die Wurzeln von Huflattich kannst du zum Beispiel für Bratlinge oder Wurzelgemüse sammeln. Auch die Wurzeln des Löwenzahns eignen sich als gebratenes Gemüse, Kaffeeersatz oder für eine heilsame Wurzeltinktur. Die Beinwellwurzeln sind ideal für das Ansetzen eines heilkräftigen Öls, zum Massieren oder als Ausgangsmaterial für eine Salbe gegen Sehnenscheidenentzündungen und Prellungen.

Löwenzahnwurzeln sind reich an gesunden Wirkstoffen, die du in einer hausgemachten Tinktur bewahren und lange nutzen kannst!

Neben den Wurzeln findest du viele wilde Früchte und essbare Samen. Aus Esskastanien bereite ich mir gern eine köstliche Maronencreme zu. Zwei der Vitamin-C-reichsten Früchte der Welt findest du jetzt fast direkt vor deiner Haustür. Die Rede ist vom Sanddorn und der Hagebutte, welche du sehr leicht zu leckerem und gesundem Tee verarbeiten kannst.

Die Beeren der Schlehen sind jetzt fast erntereif. Warte am besten auf den ersten Frost, bevor du sie sammelst. Falls du nicht so geduldig bist, solltest du sie eine Nacht lang ins Gefrierfach legen, bevor du sie weiter verarbeitest, zum Beispiel pur oder kombiniert mit Hagebutten oder Sanddornbeeren als Mus oder Schlehensaft.

Neben dem immergrünen Efeu bietet die Natur jetzt auch in Form von Kastanien und den Wurzeln des Seifenkrauts kostenloses und natürliches Waschmittel.

Hier eine Liste der vielen Wildpflanzen, die du im Oktober nutzen kannst: