Diese Wildkräuter kannst du im Juni sammeln
4.9 5 93
91
2

Im Juni beginnt der warme Sommer, mit seinen langen Tagen, an denen die Sonne am längsten scheint. Die meisten Wildkräuter stehen in ihrer Blüte und leuchten um die Wette.

So strahlen wieder die roten Klatschmohnblüten auf den Äckern, die als Sirup bei Einschlafproblemen helfen. Die Labkräuter entfalten im frühen Sommer ihre Blüten und lassen sich nun am einfachsten bestimmen. Nutzte sie für leckere Wildkräuterlimonaden und Salate.

Am 24. Juni ist der Johannnistag und es beginnt die traditionelle Sammelzeit für das echte Johanniskraut. Die Blüten eignen sich hervorragend zur Herstellung des sogenannten Rotöls und für hausgemachte Johanniskraut-Tinkturen. Diese beiden Ausgangsprodukte helfen bei Stimmungstiefs und Verbrennungen, können aber auch zu Johanniskrautsalben und Cremes verarbeitet werden. Auch ein Teevorrat aus dem Kraut erhellt im dunklen Winter das Gemüt.

Heilende und aufmunternde Johanniskraut-Salbe lässt sich leicht selbst herstellen. Ein Grundrezept mit nur zwei Zutaten und nach Belieben erweiterbar.

Für die Ernte der heilkräftigen Lindenblüten ist jetzt die perfekte Zeit gekommen. Ich sammle jedes Jahr einen großen Vorrat und trockne sie, damit ich das ganze Jahr über Lindenblütentee im Haus habe. Auch in einem heilsamen Essig kannst du ihre Kräfte bewahren.

Frauenmantel, Arnika und Kamille stehen ebenfalls in voller Blütenpracht. Sammle sie für einen heilkräftigen Tee oder selbstgemachte Wildkräutertinkturen. Kamille und Arnika sind auch fantastische Zutaten für einen pflegenden Lippenbalsam.

Kräuter wie Knoblauchsrauke, Spitzwegerich, Gundermann oder Sauerampfer wachsen in Hülle und Fülle, die du für leckere und gesunde Kreationen, wie Brotaufstriche, Suppen und Salate verwenden kannst.

Die Heilkräfte des Spitzwegerichs kannst du schnell und einfach unterwegs nutzen aber auch zu einer selbstgemachte Salbe gegen Insektenstiche verarbeiten.
Hier eine Liste der vielen Wildpflanzen, die du im Juni nutzen kannst: