Diese Wildkräuter kannst du im Juli sammeln
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Der Juli zählt ist nicht nur warm und sonnig, sondern auch niederschlagsreich und das gelegentliche Sommergewitter verdirbt die ein oder andere Grillparty.

Die vielen Sonnenstunden und die Feuchtigkeit kommt den Pflanzen aber sehr zu Gute. So haben die Blüten des Johanniskrauts Hochsaison. Nutze sie zum Beispiel in einem selbstgemachten Johanniskrautöl gegen Verbrennungen.

Auch die Hundsrosen (Hagebutte) und Labkräuter haben ihre Blüten geöffnet, nutze sie zum Beispiel für Gelee oder Sirup. Die Labkrautblüten eignen sich auch für eine leckere Labkrautbowle für Kinder. Aus den Blüten der Hundsrose kannst du zusätzlich wertvolles Rosenöl gewinnen oder ein schönes Badesalz mischen.

Die nach Mandeln duftenden Mädesüßblüten eignen sich hervorragend zum Aromatisieren von Getränken und Süßspeisen oder als Ergänzung zur Erkältungsteemischung. Auch Lindenblüten und die schleimlösenden Blüten der Malven sind gute Beigaben für den Teevorrat.

Aus den letzten Holunderblüten, Lindenblüten sowie den Mädesüßblüten kannst du einen Erkältungssirup ansetzen.

Dieser Wildpflanzen-Blüten-Sirup hat es in sich. Drei wunderbar aromatische Blüten mit starken Heilkräften in einem köstlichen Sirup. Das musst du probieren!

Auch die Brennnessel öffnet ihre Blüten und du kannst sie zum Herstellen von Brennnesselsirup verwenden. Nach der Blüte reifen die Brennessel-Samen, perfekt zum Anreichern von Müslis und Quarkspeisen.

Wenn dir die Sommertagen zu heiß werden, hilft vielleicht eine Wildkräuterlimonade, zum Beispiel mit Waldsauerklee, Mädesüß oder Labkraut. Um der Hitze standzuhalten verzichte auch auf schwere Gerichte. Wie wäre es stattdessen mit einem bunten Sommersalat mit den Blüten des Weidenröschens, gemischt mit Wiesenlabkraut, Rotklee, Schafgarbe, Malve und Löwenzahn?

Hier eine Liste der vielen Wildpflanzen, die du im Juli nutzen kannst: