Diese Wildkräuter kannst du im Januar sammeln
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Der Januar gehört zu den Monaten mit der geringsten Sonnenscheindauer. Es gibt nur noch wenig zu ernten, aber hoffentlich hast du viel eingekocht und getrocknet, um auch im Winter leckeren Lindenblütentee, Holunderblütentee, Vitamin-C-Gelee und andere Köstlichkeiten zu genießen.

Wenn der Winter mild ist, findet man aber auch im Januar verschiedene Wildkräuter. Dazu zählen Blätter von Löwenzahn, Spitzwegerich, Vogelmiere, Labkräutern, Gundermann oder Knoblauchsrauke, welche du für vitaminreiche Salate verwenden kannst.

Auch im Winter musst du nicht auf Wildkräuter verzichten. Einige Pflanzen kannst du auch in kalten Monaten finden und nutzen.
von John [CC-BY-SA-2.0]
Ergiebiger ist das Sammeln der unterirdischen Pflanzen-Schätze. Hierbei solltest du aber immer beachten, dass es Pflanzen gibt, die unter Naturschutz stehen. Viele gelten als besonders geschützt, ihre Wurzeln dürfen nicht beschädigt oder gesammelt werden. Hier findest du eine aktuelle Liste geschützter Pflanzen.

Zu den sammelnswerten Wurzeln, gehört zum Beispiel der Baldrian, berühmt für seine beruhigende Wirkung. Für die Ernährung kannst du unter anderem die Wurzeln von Löwenzahn, Wiesen-Bärenklau, Beifuß und auch die Rhizome des Topinambur nutzen.

Da nur noch wenig frisches Grün wächst, und die meisten Bäume und Sträucher ihre Blätter abgeworfen haben, fallen die dunkelgrünen Blätter des Efeus schnell auf und wir können leicht das ökologische Waschmittel sammeln. Auch die kugelig wachsenden Misteln in den kahlen Baumkronen sind leicht zu erkennen. Eine Tinktur aus der Mistel hilft bei Rheuma, Ekzemen sowie Krampfadern.

Vereinzelt kannst du noch Sanddornbeeren, Schlehen und Hagebutten finden und zu einem süßen Aufstrich kochen.

Hier eine Liste der vielen Wildpflanzen, die du im Januar nutzen kannst: