Buchweizencrêpes mit deftiger Kräuter-Quark-Füllung
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Pfannkuchen sind beliebt bei Kindern und Erwachsenen, allerdings leiden immer mehr Menschen an einer Gluten-Unverträglichkeit oder möchten ihren Kohlenhydrat-Verzehr einschränken.

In dieser Situation bietet sich Buchweizen als gesunde Alternative an! Das Pseudogetreide ist ein toller Weizenersatz und lässt sich hervorragend für Crêpes verwenden. Einen ganz besonderen Geschmack kannst du deinen Crêpes zudem mit gesunden Wildkräutern verleihen, die deftige Kräuterfülle gibt ihnen nochmal eine feine Note.

Was ist Buchweizen?

Buchweizen ist botanisch kein Getreide, sondern gehört zu den Knöterichgewächsen. Er war früher das Hauptnahrungsmittel der Mongolen, woher auch sein Name Heidenkorn stammt. In China wird er seit über 4500 Jahre angebaut. Im deutschsprachigen Raum wird die Pflanze seit fast 600 Jahren kultiviert.

In Kärnten und der Steiermark ist der Buchweizenbrei, auch „Hadnsterz“ genannt, sehr beliebt und wird oft mit Milchkaffee gegessen. Besonders populär ist Buchweizen in Russland. Kleine Pfannkuchen, die sogenannten Blinis, werden gern zu Kaviar und Borschtsch gegessen.
Buchweizen enthält hochwertiges Eiweiß und einen wahren Reichtum an Spurenelementen. Dem enthaltenen Rutin werden gefäßschützende Eigenschaften nachgesagt.

Herstellung des Crêpes-Teigs

Für Buchweizen-Crêpes mit Kräuter-Quark-Füllung benötigst du folgende Zutaten:

  • 200 g Buchweizenmehl
  • 2 Eier
    ¼ Liter Milch
  • ¼ Liter Wasser
  • ½ TL Salz
  • Butter oder Pflanzenöl zum Ausbacken
  • 250 g Quark
  • 2 Handvoll gemischte Wildkräuter
  • Salz und Pfeffer zum Würzen
  • Optional 100 g Käse zum Überbacken

Die Buchweizen-Crêpes kann man sowohl kalt als auch warm genießen. Einzeln verpackt eignen sie sich bestens als Wraps für ein Picknick oder als gesundes Mittagessen im Büro.

Wenn sie dann noch mit Käse überbacken werden, ergeben sie eine nahrhafte Hauptmahlzeit für die ganze Familie.

Kräuter für die Quarkmischung

Für die Topfenfülle eignen sich intensiv schmeckende Wildkräuter wie Spitzwegerich, Knoblauchsrauke, Schafgarbe und Gundelrebe sehr gut. Dost und Quendel geben den Crêpes eine italienische Note.

Taubnessel, Giersch und Vogelmiere können in größeren Mengen verwendet werden und sorgen für eine saftig grüne Farbe.

Zubereitung

Die Herstellung der Crêpes ist einfach, gehe folgendermaßen vor:

  1. Buchweizenmehl mit Eiern, Milch, Wasser und Salz zu einem glatten Teig verrühren, 45 Minuten quellen lassen.
  2. Währenddessen den Quark mit den klein gehackten Kräutern verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Nach der Quellzeit in wenig Butter oder Öl dünne Pfannkuchen backen.
  4. Die ausgekühlten Crêpes mit der Kräuter-Quark-Mischung bestreichen und einrollen.
  5. Nun entweder dachziegelartig in eine Auflaufform legen, mit geriebenem Käse bestreuen und bei 200 Grad überbacken, oder für später einwickeln und aufbewahren.
  6. Fertig sind deine leckeren und gesunden Crêpes – guten Appetit!

Verwendest du Buchweizen bereits oder ist diese Weizen-Alternative noch nicht in deiner Küche eingezogen?

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