Salbe mit Steinklee – natürliches Hausmittel gegen Venenerkrankungen
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Der bis zu 120 cm hohe Steinklee mit seinen traubigen, gelben Blüten ist im Spätsommer kaum zu übersehen. Im Gegensatz zu anderen Kleearten, wie zum Beispiel dem roten Wiesenklee, ist der Steinklee nicht als Futterpflanze geeignet. Der hohe Gehalt an Cumarin ist für die meisten Tiere und den Menschen in hohen Dosen giftig.

Die Cumarine sind es aber auch, die diese Heilpflanze so interessant für uns machen. Sie haben eine wundheilende Wirkung, verbessern den Blutfluss und mindern Wassereinlagerungen in der Haut. Daher wird diese Kleeart häufig bei Krampfadern und Venenerkrankungen eingesetzt. Den Cumarinen verdankt der Steinklee auch seinen zarten Duft nach Honig. Als Zutat in einer selbstgemachten Salbe entfaltet er seine Heilkraft und hat noch eine Vielzahl von weiteren Einsatzmöglichkeiten. Alternativ kannst das Steinkleekraut auch getrocknet, in einer Tinktur oder in einem Steinklee-Pflanzenölauszug das ganze Jahr über für deine Gesundheit nutzen.

Steinkleesalbe herstellen

Folgende Zutaten werden benötigt:

  • 100 ml selbstgemachten Steinkleeöl
  • 20 g Sheabutter
  • 10 g Bienenwachs (vom lokalen Imker oder online erhältlich )
  • kleine Salbentiegel zur Aufbewahrung

Hier erfährst du, wie du einen Ölauszug mit Steinklee herstellst.

Die Heilpflanze Steinklee kann mit ihren Cumarinen Venenerkrankungen, Krampfadern, Hämorrhoiden und vieles mehr lindern. Probiere es doch mal mit einer selbstgemachten Salbe.

So gehst du vor:

  1. Steinkleeöl und Bienenwachs in ein Glas geben und im Wasserbad erwärmen, bis das Bienenwachs geschmolzen ist.
  2. Die Sheabutter unterrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  3. Ein paar Tropfen auf einem Teller erkalten lassen, um die Konsistenz zu testen. Ist es zu fest, dann füge etwas Öl hinzu. Ist es zu flüssig, gib etwas Bienenwachs dazu.
  4. Fülle die fertige Salbe in die Tiegel und lasse sie abkühlen.

Nach dem Erkalten sollten die Tiegel beschriftet werden und lichtgeschützt lagern.

Anwendung der Steinkleesalbe

Die Cumarine des Honigklees stärken die Wände der Blutgefäße und verringern ihre Durchlässigkeit. So schützen sie das Gewebe vor Wasseransammlungen und fördern den Rückstrom des Blutes in Richtung Herz. Außerdem hemmt Steinklee die Blutgerinnung und kann Venenerkrankungen und Krampfadern lindern und Thrombose vorbeugen. Auch bei Hämorrhoiden kann Honigklee auf sanfte und natürliche Weise Linderung verschaffen.

Dank seiner entzündungshemmenden und wundheilenden Wirkung kann der Steinklee auch Beschwerden wie Juckreiz, Schwellungen und Blutergüsse mindern. Reibe die betroffenen Hautpartien drei bis viermal täglich oder nach Bedarf mit der Salbe ein.

Die Heilpflanze Steinklee kann mit ihren Cumarinen Venenerkrankungen, Krampfadern, Hämorrhoiden und vieles mehr lindern. Probiere es doch mal mit einer selbstgemachten Salbe.

Hast du den Steinklee oder einer anderen Kleesorte schon in selbstgemachten Pflegeprodukten verwendet? Beschreibe uns deine Erfahrungen in den Kommentaren!

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