Diese Wildkräuter kannst du im April sammeln
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Der Ursprung des Wortes April ist nicht ganz sicher, aber eine sehr schöne Theorie besagt, dass es aus dem lateinischen Wort aperire, was so viel wie öffnen bedeutet, hervorgeht. Denn auch in der Natur öffnen sich viele Knospen und Blütenköpfe im April. Meist so schnell, dass man es kaum mitbekommt. Das Wetter ist berühmt für seine Wechselhaftigkeit, aber die Sonnenstrahlen gewinnen immer mehr Kraft und die Pflanzen versuchen so viel wie möglich Licht einzufangen.

Die jungen Blätter von Kräutern wie Löwenzahn, Schafgarbe und Gundermann sind jetzt besonders zart und weniger bitter, weshalb sie gut in Frühlingssalaten oder als Brotaufstrich gegessen werden können. Und auch die Blüten von Gänseblümchen und Löwenzahn setzen in Gerichten bunte Akzente. Zusammen mit Knoblauchsrauke, Wiesenschaumkraut und Brunnenkresse hältst du klassische Kräuter für die Frühjahrskur in der Hand.

Blätter von Bäumen, wie Linde und Ahorn sind im Frühling so mild, dass sie pur oder in Salaten besonders lecker schmecken. Für Tee eignen sich die frischen Haselnussblätter, aus denen du dir auch einen Vorrat anlegen kannst. Die gekeimten Samen des Ahorns sind sehr nährstoffreich und bereichern unseren Speiseplan als Zugabe in Salaten und anderen Gerichten.

In diesem Monat ist der beste Zeitpunkt für die Ernte der Schlehenblüten, die du für einen Ölauszug oder als Tee gegen Fieber und Erkältungen verwendest. Auch der Kleine Wiesenknopf hat Saison und kann als einer von sieben Kräutern für die berühmte Frankfurter Grüne Soße gesammelt werden.

Brennnesselblätter findest du jetzt reichlich. Sie helfen bei der Entgiftung und können als Frischpflanzenpressaft, als Suppe oder auch als Brennnesseltee genutzt werden.

Diese und viele weitere Pflanzen findest du in diesem Monat:

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